Bitcoin: Kryptowährung fällt unter die Marke von 80.000 Dollar
Denver. Der Abverkauf in der Kryptobranche spitzt sich zu. Der Bitcoin, die größte und älteste digitale Währung, fiel am frühen Freitagmorgen deutscher Zeit unter die Marke von 80.000 Dollar. Das war der tiefste Stand seit dem 11. November.
Damals, kurz nach der US-Präsidentschaftswahl, hatte der Bitcoin zu einer unerwartet starken Rally angesetzt. Unter Investoren dominierte die Euphorie, dass US-Präsident Donald Trump endlich die Regulierungen lockern und die Branche fördern würde.
Doch die Stimmung hat sich gedreht. Das gilt für die Kryptomärkte genauso wie für die Aktienmärkte in den USA. Dort haben der breit gefasste S&P 500 und der technologielastige Nasdaq ihre Gewinne der vergangenen Monate ebenfalls wieder abgegeben.
Der Bitcoin notierte am Freitagmorgen gut sechs Prozent schwächer. Ether, die zweitgrößte Kryptowährung, verlor gut acht Prozent und notierte bei 2123 Dollar.
Dabei gab es in den vergangenen Tagen eigentlich eine Reihe von positiven Impulsen für die Branche. So lässt die US-Börsenaufsicht SEC eine ganze Reihe von Klagen gegen Kryptofirmen wie Coinbase und Consensys fallen. Unter Trumps Vorgänger Joe Biden fuhr die Regierung und die Börsenaufsicht einen harten Kurs gegen die Branche.