Börsen: Bei diesem Rohstoff sorgte der Wintereinbruch für Preissprünge
Frankfurt. Im November blieb es ruhig auf den Rohstoffmärkten, zumindest verglichen mit den Turbulenzen der vergangenen Monate. Der Goldman Sachs Commodity Index beendete den Monat knapp 0,4 Prozent im Plus.
Dennoch gab es Ausreißer – sowohl nach oben als auch nach unten. Besonders das winterliche Wetter sorgte für einen unerwartet kräftigen Preissprung.
Ein Überblick über die drei Gewinner und den Verlierer des Monats.
Gewinner des Monats: US-Gas
Mit einem Plus von 18 Prozent ist US-Gas der klare Spitzenreiter im November. Auslöser waren vor allem die Wetterprognosen, wie die UBS-Rohstoffanalysten Giovanni Staunovo und Wayne Gordon in einem Marktkommentar schreiben.
Demnach bestehe die Aussicht auf einen kalten Winterbeginn. „Schwankungen im Wetter und in meteorologischen Prognosen werden wahrscheinlich auch in den kommenden Wochen die Preise weiter treiben“, schreiben sie.
Dennoch hat das Ausmaß des Preisanstiegs in den vergangenen Wochen die Analysten überrascht, wie sie schreiben. Denn die Erdgasvorräte der Vereinigten Staaten würden nahe an einem Rekordhoch liegen, und die US-Erdgasproduktion sei weiterhin sehr stark.