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KryptobörseBehörden schalten Kryptoplattform ab

Ermittler ziehen einer Krypto-Tauschbörse den Stecker. Sie beschlagnahmen neben umfangreichen Daten auch eine Millionensumme. Dem Betreiber werfen sie gewerbsmäßige Geldwäsche vor. 09.05.2025 - 09:53 Uhr Artikel anhören
Bitcoin Münze vor Bildschirm mit fallenden Kursen: Ermittler haben eine Kryptoplattform wegen Verdacht auf Geldwäsche abgeschaltet. Foto: imago images/onemorepicture

Wiesbaden. Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt haben eine bekannte Internetplattform zum Tausch von Kryptowährungen abgeschaltet und eine Millionensumme sichergestellt. Laut Behörden wurde der sogenannte Krypto-Swapping-Dienst „eXch“ bereits Ende April vom Netz genommen.

Neben umfangreichen Daten von mehr als acht Terabyte wurden auch die Geldwerte mehrerer Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ether, Litecoin und Dash, in Höhe von derzeit umgerechnet 34 Millionen Euro beschlagnahmt. Das ist laut den Behörden die dritthöchste Sicherstellung von Kryptowerten in der Geschichte des BKA.

Bei der Plattform „eXch“ handelte es sich um einen seit 2014 bestehenden Dienst, der es Nutzern ermöglichte, verschiedene Kryptowährungen in andere Kryptowährungen zu tauschen. Die Plattform war sowohl im normalen Internet als auch im Darknet erreichbar und warb der Mitteilung zufolge gezielt damit, keine Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung umzusetzen. Nutzer mussten sich gegenüber dem Dienst weder identifizieren noch wurden dort Nutzerdaten gespeichert. 

Seit Bestehen des Dienstes wurden Kryptowerte in Höhe von schätzungsweise 1,9 Milliarden US-Dollar auf der Plattform getauscht. Es bestehe der Verdacht, dass „eXch“ Kryptowährungen kriminellen Ursprungs entgegennahm. Gegen die Betreiber bestehe daher der Verdacht der gewerbsmäßigen Geldwäsche sowie des Betreibens einer kriminellen Handelsplattform im Internet.

Die Betreiber hatten zunächst kurzfristig angekündigt, ihren Dienst zum 01. Mai 2025 einzustellen. Die Behörden kamen dem allerdings zuvor und konnten somit Daten sicherstellen.

dpa
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