Kryptomarkt: Im Windschatten von Bitcoin: Warum Ether die 4000-Dollar-Marke knackt
Denver. Spätestens seit dem Start des börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETF) in den USA liegt der Fokus der Anleger auf der größten und ältesten Digitalwährung. Dabei hat Ether, die Nummer zwei am Markt, in diesem Jahr noch stärker zugelegt. Der Token der Ethereum-Blockchain liegt seit Anfang Januar 71 Prozent im Plus.
Am Montagabend notierte Ether zwischenzeitlich bei 4047 Dollar, verliert seitdem wieder leicht an Wert. Zum Allzeithoch von 4891,70 Dollar, das die Kryptowährung im November 2021 erreicht hatte, fehlen noch 16 Prozent.
Was sind die Gründe für die Rally und wie geht es weiter?
Die Ethereum-Blockchain, die im Jahr 2014 startete, hatte von Anfang an ambitioniertere Ziele als lediglich Tokens handelbar zu machen. Stattdessen ermöglicht Ethereum das Programmieren sogenannter Smart Contracts. Dies sind Programme, die automatisch Vereinbarungen ausführen, wenn bestimmte, vorher festgelegte Bedingungen erfüllt sind. So können beispielsweise Zahlungen automatisch freigegeben werden, sobald die Lieferung von Gütern erfolgt.
Die Ethereum-Blockchain ist auch die Basis für sogenannte Non-Fungible Tokens (NFTs). Das sind digitale Echtheitszertifikate, die zum Beispiel für digitale Kunst und Sammlerobjekte verwendet werden. Auch sogenannte Meme-Coins wie Doge und Shiba basieren auf der Ethereum-Blockchain.