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Dax aktuellDax schließt nach siebtem Rekordhoch in Folge im Plus

Der deutsche Leitindex setzt seine Rally am letzten Handelstag vor Ostern fort – und markiert den 26. Höchststand in diesem Jahr. Felix Stippler 28.03.2024 - 17:49 Uhr aktualisiert
Die Osterrally ging am Gründonnerstag weiter. Foto: Bloomberg Creative/Getty Images [M]

Düsseldorf. Am letzten Handelstag vor Ostern stellt der deutsche Leitindex Dax ein weiteres Rekordhoch auf: Am Donnerstagnachmittag stieg er bis auf 18.514 Punkte. Er geht mit einem Plus von rund 0,2 Prozent bei 18.504 Punkten aus dem Handel. 

Damit hat das Frankfurter Börsenbarometer das siebte Rekordhoch in Folge und den 26. Höchststand allein in diesem Jahr markiert. Mit dieser Zahl an Rekordhochs im ersten Quartal hat der Dax einen Rekord aus dem Jahr 2015 eingestellt. Damals folgte auf den starken Start in das Jahr ein Rücksetzer, sagt Thomas Altmann von QC Partners. Nach einem weiteren Rekord im April gab der Dax bis Anfang Oktober um mehr als 20 Prozent nach.

Bereits am Mittwoch brach der Dax gleich zwei Rekorde: Zum Handelsende lag der Leitindex so hoch wie noch nie zu Börsenschluss bei 18.475 Zählern, zwischenzeitlich überstieg er die Marke von 18.500 Punkten und stellte ein Rekordhoch bei 18.511 Punkten auf.

„Der eingeschlagene Aufwärtsmodus bleibt damit auch vor den Feiertagen intakt“, analysiert Martin Utschneider, technischer Analyst bei Finanzethos. Alle Trends zeigen ihm zufolge klar nach oben. Utschneiders kurzfristiges Kursziel liegt bei 18.635 Punkten.

Vor dem Osterwochenende stiegen die Märkte in der Vergangenheit häufig, zeigt ein Blick auf die Dax-Historie. Und der Gründonnerstag war zum Ende dieser Rally häufig der stärkste Handelstag. Dieses Jahr sind die Investoren allerdings verhaltener. Der Dax bewegt sich in einer Spanne von rund 40 Punkten. 

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In den vergangenen Handelstagen gab es kaum nennenswerte Nachrichten, die die Kurse bewegen konnten. Dennoch hat der Dax einen Rekord nach dem anderen aufgestellt. Seit November des vergangenen Jahres hat der Dax mehr als 3500 Punkte zugelegt, ein Plus von knapp 24 Prozent innerhalb von fünf Monaten.

Absichern gegen unerwartete Ereignisse

Aus charttechnischer Sicht gilt der Leitindex derzeit als stark überkauft, schreibt Utschneider in seiner Analyse. Damit komme der Index nun in eine heiße Phase. Trotz der guten Stimmung sollten Anleger sich absichern. Eine erste Unterstützung bildet die Marke von rund 17.900 Punkten. Zudem könnten Anleger auch Absicherungen bei 17.761 Zählern einziehen. 

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Auch Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst bei CMC Markets, sagt, der deutsche Aktienindex sei bereits stark gestiegen und befinde sich in einem charttechnisch überdehnten Terrain: „Jederzeit kann eine blitzartige Korrektur über den Markt hereinbrechen.“

Pessimisten ziehen sich zurück

Zuletzt ist die Zahl der Pessimisten, die mit solch einem Einbruch rechnen, aber zurückgegangen, zeigt eine Umfrage der Börse Frankfurt unter professionellen Investoren und Privatanlegern, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Ein Großteil der deutschen Profis hatte dem Aufwärtstrend nicht getraut. Der jüngsten Umfrage zufolge zogen sich allerdings Anleger zurück, die zuvor noch auf fallende Kurse gewettet hatten. Sie gaben ihre Short-Positionen auf.

Diese Short-Spekulationen funktionieren wie Leerverkäufe. Das bedeutet vereinfacht formuliert: Kauft ein Anleger ein Short-Produkt auf den Dax, wird zunächst der Leitindex verkauft. Wird dann das Derivat verkauft, muss der Dax wieder zurückgekauft werden. Das wiederum lässt den Kurs steigen. Damit ist ein Sicherheitsnetz gegen deutlich fallende Kurse aufgespannt. Zum anderen müssen die Short-Produkte bei steigenden Notierungen verkauft werden, damit die Verluste nicht ausufern.

„Da es während des Berichtszeitraums keine nennenswerten Rücksetzer gab, kann man durchaus von einer kleinen Kapitulation der Bären sprechen“, schreibt Verhaltensökonom Joachim Goldberg in seiner Analyse. Die meisten Pessimisten, die sich nun zurückzogen, beobachteten den Markt vorerst. Um die Profis ins Lager der Optimisten zu ziehen, müsste der Dax zunächst nachgeben. Goldberg zufolge könnte eine verstärkte Nachfrage wieder ab der Marke von 18.000 Punkten auftreten.

Blick auf die Einzelwerte

Siemens Energy: Die Investmentbank JP Morgan hat das Kursziel für die Aktie angehoben. Die Papiere gehen mit einem Plus von knapp drei Prozent aus dem Handel. 

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New Work: Eine deutliche Anteilsaufstockung durch den Mehrheitsaktionär Burda beflügelt New Work. Die Aktien des Betreibers des Karriere-Netzwerks „Xing“ steigen am Donnerstag um 9,5 Prozent. Burda hält den Angaben zufolge inzwischen 74 Prozent an dem Unternehmen. Nach Daten des Anbieters LSEG hatte die Beteiligung zuvor bei knapp über 50 Prozent gelegen.

Stratec: Nach einem schwachen Jahresstart werfen Anleger Stratec-Aktien gleich reihenweise aus ihren Depots. Die Titel des Laborausrüsters fallen um 7,9 Prozent auf 37,60 Euro und markieren damit den niedrigsten Stand seit Anfang Dezember 2023. Sie gehören damit zu den schwächsten SDax-Werten.

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