Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen nach weiteren Bankbilanzen unter Druck
Düsseldorf. Nach dem Ausverkauf vom Dienstag geht es an der Wall Street am Mittwoch erneut nach unten. Ins Minus drückten die wichtigsten US-Indizes unter anderem die Aktien von Großbanken nach weiteren negativ aufgenommenen Zahlen.
- Der Dow Jones der Standardwerte liegt 0,4 Prozent im Minus bei einem Zählerstand von 49.009 Punkten.
- Der breit gestreute S&P 500 notiert 0,8 Prozent im Minus bei 6907 Zählern.
- Der technologielastige Nasdaq steht 1,4 Prozent im Minus bei 23.375 Punkten.
Die US-Börsen stehen unter Druck, nachdem US-Präsident Donald Trump ankündigte, womöglich in die anhaltenden Demonstrationen im Iran einzugreifen. Das Personal eines US-Luftwaffenstützpunktes in Katar wurde aufgefordert, diesen zu verlassen.
In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass iranische Sicherheitskräfte, nachdem das Internet in dem Land abgeschaltet worden war, etliche Demonstrierende getötet hatten. Die genaue Zahl ist noch immer unklar. Aktivisten gehen von mehreren Tausend aus.
Viele Demonstrierende sitzen in Haft. Sollte der Iran diese hinrichten, so droht Trump, dann würde er nicht zögern, der Bevölkerung Unterstützung zu senden. „Das Ziel ist es, zu gewinnen. Ich gewinne gerne. Und wir gewinnen“, sagte Trump dem TV-Sender CBS News in Detroit.
Die Sorge über Lieferausfälle beim bedeutenden Ölproduzenten überlagerte die Effekte von Venezuelas Wiederaufnahme der Ölexporte nach Aufhebung des US-Embargos. Nach anfänglichen Verlusten verteuerten sich Rohöl der Sorte Brent und US-Leichtöl WTI jeweils um rund 1,5 Prozent auf bis zu 66,43 und 62,00 Dollar je Barrel.