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Dow Jones, S&P 500, NasdaqZoll-Fortschritte geben Hoffnung: Wall Street legt zu

Die US-Aktienmärkte steigen den sechsten Handelstag in Folge - das ist die längste Serie seit über drei Jahren. Antreiber ist die Hoffnung auf Handelsabkommen.Astrid Dörner, Jana-Sophie Brüntjen, Felix Stippler 29.04.2025 - 23:02 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters

New York, Düsseldorf. Wer hätte das gedacht? Die gute Stimmung an den US-Aktienmärkten hält weiter an. Alle drei großen Indizes beendeten den Handelstag am Dienstag im Plus, weil Anleger auf mehr Klarheit im Zollstreit von US-Präsident Donald Trump hoffen.

  • Der US-Standardwerteindex Dow Jones gewann 0,8 Prozent auf 40.527 Punkte
  • Der breit gefasste S&P 500 legte 0,6 Prozent auf 5.560 Stellen zu
  • Der technologielastige Nasdaq rückte ebenfalls 0,6 Prozent auf 17.461 Zähler vor

Damit verbuchen die US-Aktienmärkte nach den heftigen Kursschwankungen zum Monatsanfang nun eine überraschend stabile Phase. Die Gewinnserie, die schon sechs Handelstage anhält, ist die längste seit März 2022. Handelsminister Howard Lutnick hatte am Dienstag für Hoffnung gesorgt. Ein Handelsabkommen sei ausgehandelt, sagte er im US-Börsensender CNBC. Es müsse jedoch noch final von dem betroffenen Land verabschiedet werden. Lutnick lies indes offen, um welches Land es sich handelt.

Eine andere Statistik macht indes deutlich, wie viel Schaden in den vergangenen Wochen an den Aktienmärkten entstanden ist: Für den Dow Jones und den S&P 500 waren die ersten 100 Tage in Trumps Amtszeit die schlechtesten seit der zweiten Amtszeit von Richard Nixon im Jahr 1973. Der Dow Jones verlor in der Zeit 6,8 Prozent an Wert, der S&P 500 gab 7,3 Prozent nach. Für den technologielastigen Nasdaq (minus elf Prozent) waren es die schlechtesten 100 Tage seit 2001, als George W. Bush seine erste Amtszeit begann. Das zeigt eine Berechnung des „Wall Street Journal“. Der Russell-2000-Index für kleinere Werte ist seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus um 13,2 Prozent gefallen. Das war der schlechteste Wert, der in den ersten 100 Tagen einer Präsidentschaft jemals zu verzeichnen war.

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