Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Zollpolitik beunruhigte und machte US-Anleger risikoscheu
New York. US-Anleger sind am Donnerstag auf der Hut geblieben.
- Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss leicht im Minus bei 41.953 Punkten.
- Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,2 Prozent auf 5662 Punkte ab.
- Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 0,3 Prozent niedriger bei 17.691 Zählern.
Zwischenzeitlich schwankten die Kurse auch knapp ins Plus.
Anleger hatten die Konjunktursignale der US-Notenbank zu verdauen. Die Fed hatte am Mittwoch die Zinsen erwartungsgemäß unverändert und die Tür für zwei Senkungen um jeweils 25 Basispunkte bis zum Jahresende offen gelassen.
Das hatte den Aktienmärkten Auftrieb verliehen. Für Unruhe an den Märkten sorgte jedoch, dass die Notenbank ein leicht verringertes Wirtschaftswachstum und eine höhere Inflation prognostizierte. „Dies ist nicht das beste Umfeld für Investoren, um große Risiken einzugehen“, sagte Lilian Chovin, Investmentexpertin bei Coutts. „Wir sollten davon ausgehen, dass die Märkte unruhig bleiben, bis sich die Lage beruhigt und wir mehr Klarheit über die Politik von Donald Trump haben.“
Anleger richten ihr Augenmerk nun auf die bevorstehende Einführung neuer gegenseitiger und sektoraler Zölle, die Anfang April in Kraft treten sollen.
Dollar legt nach Fed-Aussagen zu
Anleger befürchten, dass Trumps aggressive Handelspolitik die Inflation anheizen könnte, was möglicherweise zu einer Rezession führen und den geldpolitischen Lockerungszyklus der Fed stören könnte. Der Dollar-Index lag 0,4 Prozent im Plus bei 103,81 Stellen.