Märkte Asien: Anleger an den asiatischen Börsen zögerlich – Warten auf Zollverhandlungen
Tokio/Seol. Konjunktursorgen haben die japanischen Aktienanleger am Donnerstag vorsichtig gestimmt.
- Der Nikkei-Index verlor 0,5 Prozent auf 37.554 Punkte, der breiter gefasste Topix gab ein Prozent nach.
- Der Shanghai-Composite und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen rückten um jeweils 0,1 Prozent vor.
Mit Enttäuschung aufgenommene Wirtschaftsdaten vom Arbeitsmarkt und Dienstleistungssektor aus den USA bereiteten den Investoren Kopfzerbrechen.
„Wenn die USA keine Einigung mit China erzielen können, wird der Zollstreit noch viele Monate lang für Schlagzeilen sorgen und sich sowohl auf die heimische als auch auf die internationale Wirtschaft auswirken“, sagte Phil Blancato, CEO von Ladenburg Thalmann Asset Management.
Die Anleger seien nun mit Blick auf den am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht der Regierung etwas in Alarmbereitschaft versetzt, sagte Shuutarou Yasuda von Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. Auf der Unternehmensseite belastete der zeitweise festere Yen zum Dollar die exportlastigen Autoaktien. Die Papiere von Toyota und Honda verloren jeweils 2,7 Prozent. Der Branchenindex gab 2,5 Prozent nach.
Auf der Gewinnerseite standen die Chipwerte. Die Aktien von Advantest und Tokyo Electron legten um 4,6 und 3,8 Prozent zu. Am chinesischen Aktienmarkt hielten sich die Indizes am Donnerstag knapp im Plus.