Märkte Asien: Asiatische Börsen wegen Fed-Entscheidung in Wartestellung
Der Nahostkonflikt überschattet weiter die Aktienmärkte in Asien. Investoren trieb zur Wochenmitte vor allem die Frage um, ob die USA in den Krieg zwischen Israel und dem Iran direkt militärisch eingreifen werden. „Die Märkte versuchen, das Risiko einer großen US-Militärintervention einzuschätzen“, sagte Joseph Capurso von der Commonwealth Bank of Australia.
- In Tokio begrenzten die Unsicherheiten die Kursgewinne. Der Nikkei-Index zog um 0,8 Prozent auf rund 38.836 Punkte an.
- Der breiter gefasste Topix notierte 0,7 Prozent höher bei 2.805 Zählern.
- Die Börse Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen lagen leicht fester.
„Die Probleme im Nahen Osten sind eindeutig noch nicht gelöst, und die Äußerungen von Präsident Trump bedeuten nur, dass die Dinge in diesem Teil der Welt noch gefährlicher werden könnten.“ Trump verschärfte den Ton gegenüber dem Iran.
Auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social forderte er die „bedingungslose Kapitulation“ der Islamischen Republik und warnte, die Geduld der USA sei am Ende. Der Ölpreis setzte am Mittwoch zunächst seinen Anstieg fort.
Mit Spannung warteten Börsianer zudem auf den anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Fed und deren Prognosen. Es wird erwartet, dass die Fed bei den Zinssätzen stillhalten wird. Der Fokus richtet sich auch auf die aktualisierten Prognosen der Zentralbank für die Wirtschaft und den Leitzins.