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Nikkei, Topix, CSI-300Aktienkurse in Fernost fallen – Ausverkauf bei Anleihen ebbt ab

Die US-Zollpolitik sorgt weiter für Nervosität. Die japanischen Börsen verzeichnen deutliche Verluste. Anleger setzen zugleich auf als sicher geltende Währungen und Gold. 07.03.2025 - 09:53 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Die Börse in Tokio. Foto: AP

Tokio. Die Anleger in Fernost erleben am Freitag eine gewisse Ruhe. Der starke Ausverkauf bei Anleihen ließ nach, während sich die Währungskurse stabilisierten. Die Aktienkurse folgten indes der Wall Street nach unten.

So hat die japanische Börse am Freitag schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2,2 Prozent auf 36.887 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 1,6 Prozent niedriger bei 2709 Zählern. In China gaben die Börse Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen um 0,2 und 0,3 Prozent nach.

Trumps sich schnell ändernde Handelspolitik versetzte die Märkte erneut in Aufruhr. Währungen wie der Yen und der Schweizer Franken sowie Gold gehörten zu den Anlagen, in die Investoren auf der Suche nach Sicherheit flüchteten. Der japanische Yen notierte am Freitag teilweise nahe seines höchsten Standes seit fünf Monaten, der Schweizer Franken erreichte ein Drei-Monats-Hoch.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 147,58 Yen und legte leicht auf 7,2451 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger bei 0,8812 Franken. Der Euro stieg um 0,2 Prozent auf 1,0808 Dollar und zog leicht auf 0,9532 Franken an. Er steuert auf den größten Wochengewinn seit fast fünf Jahren zu. Das Plus beträgt mehr als vier Prozent.

Am Rohstoffmarkt stagnierte der Preis für die Rohöl-Sorte Brent bei 69,55 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Öl WTI wurde kaum verändert bei 66,39 Dollar gehandelt. Allerdings steuern die Ölpreise auf den stärksten Wochenrückgang seit Oktober zu. Die Unsicherheit über die US-Zollpolitik schürt Sorgen um die weitere Öl-Nachfrage.

Gleichzeitig wollen die großen Ölproduzenten ihre Förderung erhöhen. „Die Risiken für die Ölpreise bleiben nach unten gerichtet, da das neue Angebot der OPEC+ und der Nicht-OPEC-Produzenten den Markt voraussichtlich in eine deutliche Überversorgung bringen wird“, hieß es in einer Mitteilung von Fitch's Research Unit BMI.

US-Aktien stehen angesichts der sich eintrübenden Wachstumsaussichten in der weltgrößten Volkswirtschaft und der Unsicherheit über die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump unter Druck. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Donnerstag mit einem Minus von 1,0 Prozent bei 42.579,08 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 1,8 Prozent auf 5.738,52 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 2,6 Prozent auf 18.069,26 Stellen nach.

rtr, tok
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