1. Startseite
  2. Politik
  3. International
  4. Handelskonflikt: USA setzen die Strafzölle gegen Mexiko und Kanada vorerst weitgehend aus

HandelskonfliktUSA setzen die Strafzölle gegen Mexiko und Kanada vorerst weitgehend aus

US-Präsident Trump vollzieht erneut eine Kehrtwende in seiner Zollpolitik. Kurz nach Inkrafttreten der Abgaben gewährt er Kanada und Mexiko einen Aufschub. Weiteres Hin und Her ist möglich.Astrid Dörner, Klaus Ehringfeld 06.03.2025 - 20:46 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Claudia Sheinbaum, Donald Trump und Justin Trudeau: Die Zollpläne der USA gegen Mexiko und Kanada sind erneut aufgeschoben. Foto: Imago ZUMA, AP, Bloomberg

Washington. Im Zollstreit mit Kanada und Mexiko hat US-Präsident Donald Trump erneut eine Kehrtwende vollzogen. Zölle auf Waren aus Mexiko und Kanada setzte er vorerst weitgehend aus.

Trump teilte auf der Online-Plattform Truth Social mit, für alle Einfuhren aus Mexiko und Kanada, die unter das nordamerikanische Freihandelsabkommen USMCA fielen, sollten bis zum 2. April keine Strafabgaben gelten. Das United States-Mexico-Canada Agreement ist ein Freihandelsabkommen, das die drei Länder während Trumps erster Amtszeit (2017 bis 2021) unterzeichnet hatten.

Trump schrieb nun, er habe mit Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum telefoniert. Er habe den Aufschub aus „Respekt und Entgegenkommen“ gewährt. Die Beziehung zu Mexiko sei gut, erklärte der Republikaner. Man arbeite nun gemeinsam hart daran, Migranten am illegalen Grenzübertritt in die Vereinigten Staaten zu hindern und den Schmuggel mit der chemischen Droge Fentanyl zu stoppen. Beide Punkte hat Trump Mexiko wiederholt vorgeworfen und als Grund für die Verhängung von Zöllen genannt.

Wir haben Präsident Trump immer mit Respekt behandelt, und er hat uns immer mit Respekt behandelt.
Claudia Sheinbaum
Präsidentin von Mexiko

Auch gegenüber Kanada fordert Trump immer wieder, die Einfuhr von Fentanyl zu stoppen. Daten der US-Zollbehörde zeigen, dass 2024 etwa 43 Pfund der Droge an der Grenze zu Kanada beschlagnahmt wurden, mehr als 21.000 Pfund an der Grenze zu Mexiko. An einer Überdosis Fentanyl sind im Jahr 2023 rund 75.000 US-Amerikaner gestorben.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt