Nikkei, Topix und Co.: Asiatische Aktien erholen sich – Euro wegen Nord-Stream-Wartung im Fokus
Die asiatischen Anleger sind zum Wochenstart in Kauflaune.
Foto: ReutersFrankfurt/Tokio. Die asiatischen Aktien legen am Montag nach einem Aufschwung an der Wall Street zunächst zu. Die Anleger wurden durch die US-Notenbank Fed ermutigt, die wahrscheinlich die es wahrscheinlich bei einer Zinserhöhung um 75 Basispunkte belassen wird, was zum Teil auf die nachlassenden Inflationsängste der Verbraucher zurückzuführen ist.
„Diese Abschwächung der Inflationserwartungen ist ein Grund, warum wir erwarten, dass der FOMC das Tempo der kurzfristigen Zinserhöhungen nicht beschleunigen und auf der FOMC-Sitzung im Juli eine Anhebung um 75 Basispunkte vornehmen wird“, so die Analysten von Goldman Sachs in einer Mitteilung.
Die Börse in Shanghai lag 1,1 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,8 Prozent. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index blieb wegen eines Feiertags geschlossen.
Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 138,22 Yen und gab 0,2 Prozent auf 6,7453 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger bei 0,9742 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,0106 Dollar und notierte kaum verändert bei 0,9848 Franken. „Die Erdgaspipeline zwischen Russland und Europa, die derzeit wegen Wartungsarbeiten geschlossen ist, soll am Donnerstag wieder in Betrieb genommen werden“, sagte CBA-Analyst Joseph Capurso. „Sollte der Gasfluss jedoch nicht wieder aufgenommen werden, könnte der Euro zum Dollar um mindestens zwei Prozent fallen.“
Das Pfund Sterling gewann 0,4 Prozent auf 1,1899 Dollar.