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Nikkei, Yen, Hang SengAsiatische Börsen uneinheitlich – China-Aktien gefragt

Trotz der ersten Zollzugeständnisse zwischen den USA und China schließen Asiens Börsen verhalten. Anleger bleiben vorsichtig – trotz zusätzlicher positiver Konjunkturdaten aus Japan. 14.05.2025 - 09:31 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Mann wirft einen Blick auf eine Anzeigetafel in Tokio mit den Branchendaten zum Nikkei. Foto: REUTERS

Tokio. Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Während Gewinnmitnahmen die Kurse in Tokio drückten, stiegen Anleger im Zuge der Zolleinigung Chinas mit den USA in chinesische Aktien ein.

  • Die Börse Shanghai kletterte um 0,6 Prozent auf 3395 Stellen.
  • Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen zog um rund ein Prozent an.
  • Der Hongkonger Leitindex Hang Seng gewann 1,3 Prozent.
  • In Tokio gab der Nikkei-Index 0,1 Prozent auf 38.141 Punkte nach, der breiter gefasste Topix notierte 0,3 Prozent niedriger. Am Dienstag hatte der Nikkei ein Drei-Monats-Hoch erreicht.

US-Präsident Donald Trump senkt laut einer Dienstanweisung Zölle auf gewerbliche Sendungen mit geringerem Wert aus China auf 30 Prozent, was die Fronten im Handelskrieg Experten zufolge entspannt.

Am Wochenende hatten Peking und Washington sich darauf geeinigt, die meisten der seit Anfang April gegeneinander verhängten Strafzölle für 90 Tage aufzuheben.

So entwickelten sich die Einzelwerte

„Nachdem die größten Unsicherheiten aus dem Weg geräumt sind, glauben wir, dass die Fundamentaldaten künftig ein wichtigerer Treiber der Aktienkursentwicklung sein werden und es an der Zeit ist, die Risikobereitschaft zu erhöhen“, sagte UBS-Stratege James Wang. Zu den größten Gewinnern in China gehörten Finanzwerte.

Der Bankenindex zog um 1,2 Prozent auf ein Rekordhoch an. Auch Technologiewerte notierten fester. Bei den Einzelwerten stachen JD.com mit einem Plus von 2,7 Prozent heraus, nachdem der E-Commerce-Händler die Markterwartungen im Quartal übertroffen hatte.

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