Nikkei, Yen, Hang Seng: Sorge vor US-Bankenkrise belastet Börsen in Asien
Sydney/Tokio/Peking. Die Sorgen vor einer neuen Bankenkrise in den USA haben am Freitag die asiatischen Aktienmärkte belastet.
- In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 1,5 Prozent auf 47.538 Punkte nach.
- Der breiter gefasste Topix gab gut ein Prozent auf 3169 Zähler nach.
- In China büßten die Börse in Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen jeweils rund 1,5 Prozent ein.
In Tokio folgten die Kurse den schwachen Vorgaben der Wall Street. US-Regionalbanken hatten teils deutliche Kursverluste erlitten, Marktteilnehmer fürchteten nun um die Kreditwürdigkeit von Kreditnehmern. Zudem belastete ein stärkerer Yen die Stimmung.
Zu den größten Verlierern zählten Finanztitel. Aktien der Mitsubishi UFJ Financial Group und der Sumitomo Mitsui Financial Group fielen jeweils um mehr als zwei Prozent. Der Technologie-Investor SoftBank Group gab um 2,8 Prozent nach.
Gegen den Trend legten die Papiere des Uniqlo-Betreibers Fast Retailing leicht zu. „Japans Markt zeigte in den vergangenen Sitzungen Anzeichen einer Überhitzung, und einige Anleger befürchteten, dass er jederzeit seinen Höhepunkt erreichen könnte“, sagte Takamasa Ikeda, leitender Portfoliomanager bei GCI Asset Management.
BYD-Aktie unter Druck
Die chinesischen Börsen litten zudem unter den schwelenden Handelsspannungen zwischen Peking und Washington. Auch neue chinesische Sanktionen gegen US-Tochtergesellschaften des südkoreanischen Schiffbauers Hanwha Ocean sorgten für Verunsicherung.