Wall Street: Powells Zinssignal euphorisiert US-Börsen – Dow auf Rekordhoch
Düsseldorf. Am letzten Handelstag der Woche stand der für Börsianer wohl wichtigste Termin an: Jerome Powell, Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat beim Notenbanker-Kongress in Jackson Hole eine an den Finanzmärkten viel beachtete Rede gehalten.
US-Aktienanleger haben am Freitag euphorisch auf von US-Notenbank-Chef Jerome Powell geschürte Zinsfantasien reagiert.
- Der Dow Jones gewann 1,9 Prozent auf 45.632 Punkte - ein neuer Rekord.
- Der technologielastige Nasdaq rückte ebenfalls um 1,9 Prozent auf 21.497 Zähler vor.
- Der breit gefasste S&P 500 legte um 1,5 Prozent auf 6467 Stellen zu.
- Am deutlichsten gewinnt der US-Kleinwerteindex Russell 2000, er steigt um knapp vier Prozent auf 2295 Punkte.
Im Wochenverlauf stieg der S&P um 0,3 Prozent und der Dow um 1,5 Prozent, während die Nasdaq um 0,6 Prozent nachgab.
Powells Rede wurde am Freitag international verfolgt, es wird seine letzte bei der jährlichen Tagung als Fed-Chef sein. Powells Amtszeit endet im kommenden Jahr. In seiner Rede stellte er dabei Zinssenkungen in Aussicht.
Powell betonte dabei auch, dass durch die Zölle nach wie vor das Risiko bestünde, dass die Teuerung wieder anziehen könnte. Das Mandat der US-Notenbank umfasst neben der Inflation auch den Arbeitsmarkt und muss bei den Zinssätzen beide Entwicklungen berücksichtigen.
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