Venezuela: Warum der spanische Öl-Konzern Repsol der US-Konkurrenz voraus ist
Madrid. Schon kurz nach der Verhaftung des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro Anfang Januar gab Donald Trump aus, dass US-Ölkonzerne nun von den üppigen Ölreserven des Landes profitieren und die Wirtschaft mit Milliardeninvestitionen ankurbeln würden. Die Konzerne selbst zeigten sich weniger überzeugt.
Der Chef des größten US-Ölkonzerns Exxon Mobil, Darren Woods, erklärte nach einem Treffen mit Trump, Venezuela sei derzeit „nicht investierbar“. Der Präsident sagte daraufhin: „Ich würde Exxon wohl eher außen vor lassen.“ Am morgigen Freitag trifft sich Trump erneut mit 17 Konzernen der Branche, um ihnen seine Pläne für den Aufbau von Venezuelas Ölbranche vorzustellen.