Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiens Börsen machen Tagesverluste zum Teil wieder wett
Tokio. Nach dem Ausverkauf an der Wall Street haben sich auch die Anleger an den Börsen in Fernost von Aktien getrennt. Im späten Handel kam jedoch neues Kaufinteresse auf. Ein Teil der Investoren nutzte die Kursverluste zum Einstieg.
In Tokio brach der Nikkei-Index zeitweise um fast drei Prozent ein, bevor er die Verluste eingrenzte und 0,3 Prozent schwächer bei 36.770 Punkten aus dem Handel ging. Der Technologie-Investor Softbank gab um knapp drei Prozent nach. Ähnlich stark verbilligten sich auch die Anteilsscheine von Toyota sowie von Sony. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,1 Prozent.
Auch chinesische Aktien gerieten kurzzeitig unter Druck. Zum Handelsende lagen die wichtigsten Indizes aber leicht in der Gewinnzone. Der Hongkonger Leitindex Hang Seng schloss unverändert.
Investoren fürchten zunehmend, dass ein Handelskrieg zu einer Rezession in den USA führen könnte und auch die Weltwirtschaft schwächen würde. „Die Stimmung an den Märkten hat sich schnell vom Optimismus nach den US-Wahlen zu ernsthaften Rezessionsängsten gewandelt, die durch die anhaltende politische Unsicherheit und eine Reihe schwacher Wirtschaftsdaten genährt werden“, sagte Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG.