Super Micro Computer: Aktie klettert um rund 30 Prozent
Frankfurt. Anleger setzen offenbar darauf, dass Super Micro Computer seine Probleme rund um angebliche Bilanz-Unregelmäßigkeiten in den Griff bekommt. Am Dienstag stieg der Aktienkurs des Herstellers von leistungsstarken Server-Computern an der US-Börse Nasdaq im Vormittagshandel um rund 30 Prozent.
Super Micro Computer hat jüngst die Gesellschaft BDO als neuen Wirtschaftsprüfer präsentiert. Und in Zuge dessen verkündet, bei der Technologiebörse Nasdaq einen Plan vorgelegt zu haben, verspätete Quartalsberichte nachzureichen und so ein Delisting zu vermeiden.
Am Montag war die Aktie bereits zeitweise um mehr als 20 Prozent bis auf mehr als 23 Dollar pro Anteilsschein gestiegen, nachdem die US-Finanzzeitschrift „Barron’s“ über die Pläne berichtet hatte.
EY, der frühere Wirtschaftsprüfer von Super Micro, hatte sein Mandat Ende Oktober aufgegeben. Einige Monate zuvor hatte der Hedgefonds Hindenburg Research dem Unternehmen Bilanzmanipulationen vorgeworfen. Medienberichten vom Sommer zufolge hatte das US-Justizministerium eine Untersuchung eingeleitet.
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