Geld: Was Rentner über den Nebenverdienst im Ruhestand wissen müssen
Frankfurt. Endlich Rentner, endlich nicht mehr arbeiten – darauf freuen sich wohl viele Arbeitnehmer nach Jahrzehnten im Beruf. Doch auf die erste Euphorie folgt bei dem ein oder anderen auch die Ernüchterung. Entweder landet mit den Rentenzahlungen teilweise zu wenig Geld auf dem Konto. Oder das neue Nichtstun ist schlicht zu langweilig – oder beides. Dann hilft ein Nebenjob.
Wer sich etwas dazuverdient, muss teilweise Steuern und Rentenbeiträge zahlen. Das wiederum erhöht dauerhaft die weitere Altersrente. Steuerlich am günstigsten ist eine geringfügige Beschäftigung. Bei so einem Minijob können Sie 556 Euro pro Monat verdienen. Wer diesen Minijob mit weiteren Beschäftigungen kombiniert, kann seine Rente jeden Monat bis 876 Euro steuerfrei aufstocken.
Das Handelsblatt erklärt, wie das geht, ob Senioren mit Nebenjob immer eine Steuererklärung machen müssen, und warum es selten lohnt, hauptberuflich weiterzuarbeiten und den Renteneintritt aufzuschieben.
Hinzuverdienst Rente: Darauf müssen Rentner mit Nebenjob achten
Im Jahr 2019 waren laut den jüngsten Daten der Bundesagentur für Arbeit rund 1,3 Millionen Menschen, die die Regelaltersgrenze erreicht hatten, weiter erwerbstätig. Die Zahlen steigen seit Jahren.