Steueränderungen: Wann Steuerzahler 2024 besonders viel abgeben müssen
Frankfurt. Höherer CO2-Preis, Plastikabgabe, steigende Steuer auf Flugtickets und Speisen im Restaurant: Das Leben in Deutschland wird ab dem kommenden Jahr teurer. „Alles in allem dürfte die Inflationsrate im Januar knapp vier Prozent betragen“, schreibt die Commerzbank in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Im November war sie in Deutschland auf 3,2 Prozent gefallen, den niedrigsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren.
Auch die Steuerzahler müssen sich bescheiden. Die E-Auto-Prämie wurde abgeschafft, die Erhöhung der Netzentgelte beim Strom müssen sie nun selbst tragen. Stefan Heine, Geschäftsführer des Steuersoftware-Anbieters Smartsteuer, sagt: „Steuerzahler können noch auf das Wachstumschancengesetz hoffen, denn darin sind aktuell viele Steuererleichterungen enthalten, die vermutlich rückwirkend zum 1. Januar 2024 in Kraft treten.“
Doch noch gibt es darüber Streit in der Politik – wann das Wachstumschancengesetz kommt, ist noch offen. Einige Steueränderungen stehen jedoch schon fest. Das Handelsblatt sagt, wo Steuerzahler profitieren und wo nicht.