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FamilienrechtsschutzMit diesem Rechtsschutz spart Ihre Familie Geld

Erfahren Sie hier mehr über den Familienrechtsschutz: Welche Kosten übernimmt die Versicherung und wann lohnt sich der Schutz für Sie? 06.07.2018 - 15:45 Uhr Artikel anhören

ARCHIV - 22.04.2011, Niedersachsen, Campen: Ein Mann, eine Frau und drei Kinder fahren mit Inline-Skates, Fahrrad und Tretroller den Deich hinunter. Jede dritte Familie in Deutschland hat in der Freizeit wenig oder gar keine Bewegung. Das geht aus der AOK-Familienstudie 2018 hervor, die am 02.07.2018 in Berlin vorgestellt wurde. (zu dpa "Studie: In vielen Familien kommt Bewegung zu kurz" vom 02.07.2018) Foto: Matthias Balk/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: dpa

Bei mehrköpfigen Familien kann es teuer werden, für jeden eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Eine Lösung könnte der Familienrechtsschutz sein. Für wen er sich lohnt, erfahren Sie hier.

Was deckt der Familienrechtsschutz ab?

Der Familienrechtsschutz an sich ist eigentlich keine eigene Rechtsschutzvariante. Er ist dafür gedacht, Familienmitglieder mitzuversichern und kann je nach Angebot Privat-, Verkehrsrechtsschutz oder Arbeitsrechtsschutz umfassen. Im Gegensatz zu den normalen Tarifen deckt er aber neben dem Versicherungsnehmer auch Familienmitglieder ab.

Rechtsschutzversicherungs-Vergleich Ob Vermieter-, Eigentümer- oder Verkehrsrechtsschutz, es gibt viele verschiedene Rechtsschutzversicherungen auf dem Markt. Mit dem Rechtsschutzversicherungs-Vergleich vom Handelsblatt erhalten Sie eine Übersicht der verschiedenen Versicherungs-Tarife und können vergleichen, welche Police am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Foto: Handelsblatt

Wen schützt der Familienrechtsschutz?

Das kommt auf die jeweilige Police an. Grundsätzlich kann der Versicherungsnehmer Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder mit absichern. Die Kinder müssen dazu entweder minderjährig sein, sich noch in der Ausbildung befinden oder studieren. Meist fallen sie aus dem Familienrechtsschutz heraus, wenn sie 25 Jahre alt sind oder eigenes Geld verdienen. Auch Kinder des Ehe- oder Lebenspartners, deren leiblicher Elternteil man nicht ist, kann man mitversichern.

Eltern und Großeltern können unter den Schirm des Rechtsschutzes schlüpfen, sofern sie im selben Haushalt wie der Versicherte leben.

Was bringt der Familienrechtsschutz im Vergleich zum „Single“-Rechtsschutz?

Meist kann man mit einer Familienrechtsschutzversicherung Geld sparen, eine gemeinsame Police ist oft günstiger als ein einzelner Vertrag für jedes Familienmitglied.

Welche Kosten trägt die Versicherung?

Die Versicherung übernimmt bei Prozessen Anwalts- und Gerichtskosten, sowie die Honorare der Gutachter. Allerdings gilt das in der Regel nur für Prozesse mit Erfolgsaussicht. Welche Rechtsfelder abgesichert sind, hängt vom einzelnen Vertrag ab. Hat man einen Privat-Familienrechtsschutz, schützt der zum Beispiel bei Streitigkeiten mit Online-Händlern. Wer Ärger im Straßenverkehr hat, braucht einen Verkehrs-Familienrechtsschutz.

Was deckt der Familienrechtsschutz nicht ab?

Auch wenn der Name es vermuten lässt: Im Familienrecht hilft der Familienrechtsschutz nicht unbedingt. Die Kosten für den Scheidungsanwalt werden in den meisten Fällen nicht übernommen. Auch bei Erbstreitigkeiten hilft ein Familienrechtsschutz nicht. Hierfür gibt es extra einen Ehe-Rechtsschutz.

Wie bei den vielen anderen Rechtschutzpolicen auch, können der Kunde und seine Angehörigen auch nicht auf seine Versicherung zählen, wenn der Versicherte eine Straftat begangen hat. Haustiere der Familie fallen nicht unter den Familienrechtsschutz. Beißt der Hund den Nachbarn, braucht er eine Tierhaftpflichtversicherung. Ebenfalls häufig ausgeklammert: Das private Baurecht. Der Grund dafür ist, dass Prozesse in diesem Bereich oft langwierig und kostspielig sind.

Was kostet der Familienrechtsschutz?

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Je nachdem, wie umfangreich er ist und wie viele Familienmitglieder mitversichert werden sollen, können die Preise sehr stark schwanken. Man sollte sich vorher sehr genau überlegen, welche Aspekte einem beim Rechtsschutz wichtig sind, um die entsprechenden Policen auch vergleichen zu können.

Was muss vor dem Abschluss beachtet werden?

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Haben sie bereits eine Rechtsschutzversicherung, sind ihre Kinder eventuell bereits automatisch mitversichert. Viele Versicherungen übernehmen für sie die Kosten, solange sie sich noch in der Ausbildung oder im Studium befinden. Ein Blick in den Vertrag kann sich also lohnen.

Gibt es eine Wartezeit?

Wie bei den meisten Rechtsschutzversicherungen ist auch beim Familienrechtsschutz eine Wartezeit von drei Monaten nicht ungewöhnlich. In der Zeit kann man die vereinbarten Leistungen erst mit Ablauf dieser Frist in Anspruch nehmen.

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