1. Startseite
  2. Health-i Initiative
  3. Award
  4. Health-i: Diese 10 Start-ups gehen ins Rennen um einen Health-i Award

Anzeige - Sämtliche Inhalte dieser Seite sind ein Angebot des Anzeigenpartners.

Health-iDiese 10 Start-ups gehen ins Rennen um einen Health-i Award

Mehr als 100 junge Unternehmen haben sich beworben, zehn haben es in die Endauswahl geschafft. Sehen Sie hier die diesjährigen Top-10-Bewerbungen, die es ins Community-Voting geschafft haben.Florian Hückelheim 30.08.2024 - 10:25 Uhr aktualisiert

Die Abstimmung lief bis zum 29. August 2024.

Foto: Handelsblatt

Im neunten Jahr ihres Bestehens haben die Awards der Health-i Initiative kein bisschen an Strahlkraft verloren: Erneut ist die Zahl der eingereichten Bewerbungen dreistellig. Viele innovative Lösungen, die die Gesundheitsversorgung der Zukunft verbessern werden, sind dabei zusammengekommen. Vom 8. August bis 29. August 2024 konnte die Health-i Community für die Bewerbung abstimmen, die ihrer Meinung nach einen Health-i Award verdient hat.

[VIELEN DANK FÜR IHR INTERESSE. DAS VOTING IST BEENDET.]

Die Kurzportraits der Top-10 finden Sie auf der nächsten Seite →

Die besten drei Start-ups werden bei der Health-i Preisverleihung am 10. Oktober in Hamburg gekürt.​ Die Teams der Start-ups treffen vor Ort auf renommierte Vertreter:innen aus den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Politik.

Anmeldung zur Preisverleihung

Sichern sich jetzt eine der begehrten Gastkarten für die Preisverleihung unter: face2face.handelsblatt.com/health-i

  • Event-Website besuchen
  • Anmeldung ausfüllen
  • Geben Sie im Feld „Wie wurden Sie auf die Veranstaltung aufmerksam?“ ein: „Health-i Hub
  • Wir informieren Sie rechtzeitig, wenn wir eine Karte für Sie reservieren konnten.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Zahl der verfügbaren Gastkarten begrenzt ist und eine Anmeldung nicht automatisch die Teilnahme sichert.

Den Blutzuckerspiegel ohne Piksen messen – das ermöglicht das D-Pocket, ein Gerät der DiaMonTech AG zur nicht-invasiven Blutzuckermessung für Menschen mit Diabetes, Prädiabetes oder Schwangerschaftsdiabetes.

[VIELEN DANK FÜR IHR INTERESSE. DAS VOTING IST BEENDET.]

Hinweis: Die Start-ups auf dieser Seite sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Maßgeblich für die Sortierung war der Projektname.

Epilepsie einfach und sicher mit einem Hirnschrittmacher behandeln: Diese Idee steht hinter EASEE, das als erstes Implantat weltweit den epileptischen Fokus von Patient:innen stimuliert, ohne das Gehirn zu berühren.

D-Pocket/DiaMonTech: Blutzucker messen ohne Piksen

Um ihren Blutzuckerspiegel zu bestimmen, kommen Diabetes-Patient:innen nicht um ihn herum: den kleinen Nadelstich, durch den ein Tropfen Blut – meist aus dem Finger – auf einen Teststreifen gelangt. D-Pocket, ein Projekt der DiaMonTech AG, macht Schluss mit dem obligatorischen Pikser: Im Gegensatz zu (minimal-) invasiven Mitbewerbern bietet das Gerät eine schmerzfreie, vollständig nicht-invasive Messung. Dies ermöglicht häufigere Messungen und fördert ein besseres Bewusstsein für den Blutzucker. Zudem entstehen keine Kosten für Verbrauchsmaterialien. Der CE-Zulassungsprozess als Medizinprodukt ist bereits angelaufen.

fabel stellt hochwertige Inhalte zur Verfügung, die pflegende Angehörige nutzen können, um ihr Wissen rund um die Pflege zu verbessern.

EASEE: Hilfe für Epilepsie-Patient:innen

Mit EASEE bietet die Precisis GmbH den weltweit ersten CE-zertifizierten Hirnschrittmacher für Epilepsie-Patient:innen an, der nicht ins Gehirn implantiert wird, sondern durch den Schädelknochen hindurch wirkt. Möglich wird das durch eine dünne Elektrodenmatte, die minimalinvasiv zwischen Kopfhaut und Schädelknochen platziert wird. Sie überträgt Stromreize von einem Impulsgeber im Brustbereich an die Hirnregion, in der epileptische Anfälle beginnen. Allein in Europa könnten rund 1,6 Millionen Menschen davon profitieren, deren Epilepsie nicht ausreichend über Medikamente behandelt werden kann.

Hellomed ist die erste Online-Apotheke mit Spezialisierung auf die digital gestützte Versorgung chronisch kranker Patient:innen.

fabel: Entlastung für pflegende Angehörige

Rund 80 Millionen Menschen in Europa pflegen ihre Angehörigen zu Hause. Ein Selbstläufer ist diese Aufgabe nicht, denn sowohl das nötige Pflegewissen als auch die Unterstützung durch professionelle Pflegedienste sind oft nicht verfügbar. Die digitale Plattform fabel der Pflegeleicht – Carefix Digital Solutions UG verbessert die Ausgangssituation von Pflegenden. Im Zentrum steht dabei die fabel-App, die zum Beispiel Wissenswertes zu Pflege und Ernährung, Fitness für Pflegende und Gepflegte sowie Angebote von Unternehmen bereithält, deren Produkte die Pflege daheim erleichtern.

iuvando versteht sich als ein digitaler Helfer für Menschen mit Krebs und recherchiert individuell, welche neuen Therapien für sie verfügbar sind.

hellomed: Dauermedikation vereinfacht

Knapp jede:r vierte:r Deutsche nimmt täglich Medikamente ein. Unterschiedliche Packungsgrößen und Medikationspläne erfordern dabei oft mehrere Arzt- oder Apothekenbesuche im Monat. Die hellomed Group GmbH betreibt die erste Online-Apotheke, die sich auf die Versorgung chronisch kranker Patient:innen spezialisiert hat. Die Web-App hellomedOS erlaubt ein digitales Rezeptmanagement inklusive automatischer Rezeptanforderung bei Ärzt:innen sowie digitale Medikationspläne, auf deren Basis die Online-Apotheke vorsortierte Tabletten versendet. Auch eine Prüfung auf Wechselwirkungen und Doppelmedikation findet statt.

LillianCare setzt auf Hybrid-Praxen in unterversorgten Regionen. Diese sind so gestaltet, dass Ärzt:innen teils im Homeoffice arbeiten. Dadurch können sie in der Stadt wohnen und Patient:innen auf dem Land versorgen.

iuvando: Wissen über neue Krebstherapien

Kommt es zu einer Krebsdiagnose, so können neue Therapieansätze den Krankheitsverlauf entscheidend beeinflussen. Doch um Leben zu verlängern oder die Lebensqualität zu verbessern, müssen Patient:innen zunächst von diesen Möglichkeiten erfahren. Die iuvando Health GmbH versammelt auf ihrer Recherche-Plattform iuvando das Wissen zu neuen Studien und informiert registrierte Patient:innen darüber. Die Studiensuche ist IT-gestützt, die Beratung findet persönlich statt. Aufgrund der Zusammenarbeit mit forschenden Arzneimittelherstellern sowie Krankenkassen ist das Portal für Patient:innen und Ärzt:innen kostenlos.

Mehr als 30.000 Menschen haben bereits den Manoa Chatbot heruntergeladen, der ihnen hilft, ihre Gesundheit zu verbessern. Der Chatbot unterstützt Personen mit Bluthochdruck.

LillianCare: der digitale Landarzt

Fehlende Hausärzt:innen sind ein Problem in Deutschland, vor allem auf dem Land. Die Lillian Care GmbH will die medizinische Versorgung mit hybriden Praxismodellen wieder verbessern. Diese Praxen sind so gestaltet, dass Ärzt:innen einige Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten. Dadurch können sie in der Stadt wohnen und sich dennoch um Patient:innen in ländlichen Regionen kümmern. In den Praxen vor Ort arbeiten sogenannte Physician Assistants (PAs) – ein hochschulisch qualifizierte Gesundheitsberuf auf Bachelor-Niveau. PAs übernehmen von Ärzt:innen delegierte Aufgaben, wodurch mehr Patient:innen in derselben Zeit versorgt werden.

Die Diagnose bei internistischen Fällen in der Notaufnahme verbessern und Ärzt:innen bei ihren Entscheidungen unterstützen, um Fehldiagnosen zu reduzieren – das ist der Ansatz der Software MySympto.

Manoa: Den Blutdruck im Griff

Der Hauptrisikofaktor für Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Herzinsuffizienz ist hoher Blutdruck. In Deutschland ist fast jede:r dritte Erwachsene davon betroffen. Zu besseren Blutdruckwerte führen aber nicht allein Medikamente: Ernährung, Bewegung und Entspannung sind ebenso wichtig. Der Chatbot Manoa, entwickelt von der Pathmates Technologies GmbH, liefert Patient:innen ein datengestütztes Coaching-Programm, das ihre Kreislaufgesundheit verbessert. Manoa unterstützt zudem mit Blutdruckwissen, bei der Messung und bei der Medikamenteneinnahme. Die App ist ein Medizinprodukt und von der Deutschen Hochdruckliga zertifiziert.

Recovery Cat entwickelt Software als Medizinprodukt, um die psychiatrische Versorgung patientenzentrierter zu gestalten und Patient:innen im Selbstmanagement zu stärken.

MySympto: Besser behandeln in der Notaufnahme

Unter Zeitdruck richtige Diagnosen zu stellen ist für Ärzt:innen in der Notaufnahme Alltag. Dabei hilft ihnen oftmals ihre Erfahrung – oder ein KI-Assistent wie MySympto, den bereits drei Unikliniken im Rahmen eines Pilotprojekts verwenden. Das System nutzt die erfassten Patient:innen-Daten, vergleicht sie mit historischen Fällen und identifiziert die wahrscheinlichsten Prognosen. Die Software sucht anschließend in medizinischen Leitlinien nach passenden Behandlungen, sodass Ärzt:innen evidenzbasiert handeln können. Die Genauigkeit von Diagnosen steigt dadurch durchschnittlich um 16 Prozent.

Neueste Technologien der Robotik nutzen, um blinden und sehbehinderten Personen den Alltag zu erleichtern – diese Vision setzt das Team von SmartAIs mit seiner Hinderniserkennungs-App um.

Recovery Cat: Individuelle psychiatrische Versorgung

Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen benötigen eine besondere Betreuung, sollen sich aber nicht machtlos gegenüber ihrer Krankheit fühlen. Die Recovery Cat GmbH, ein Spin-off der Berliner Charité, will die psychiatrische Versorgung mit ihrer Software deshalb patientenzentrierter gestalten. Ziel der digitalen Therapiebegleitung mit ihren täglichen Follow-ups, Feedback zum Behandlungsverlauf und hinterlegten Handlungsanweisungen ist es, erneute Krisen und Krankenhausaufenthalte zu verhindern. Recovery Cat hat bereits Verträge mit großen deutschen psychiatrischen Kliniken geschlossen und sektorenübergreifend Patient:innen versorgt.

Foto: Handelsblatt

SmartAIs: Hindernisse im Alltag erkennen

Für sehbehinderte Menschen ist die Teilhabe am alltäglichen Leben oft wortwörtlich mit vielen Hindernissen versehen, die sie auch mit einem Blindenstock nicht richtig oder erst spät wahrnehmen können. SmartAIs, eine Ausgründung der TU München, will das ändern: Die entwickelte App nutzt die Kamera am Smartphone, das die User:innen in einer Umschnalltasche vor der Brust mitführen. Die App analysiert das Kamerabild in Echtzeit und warnt mittels Tönen und den Vibrationen eines Knochenschall-Kopfhörers vor nahenden Hindernissen. 30 aktive Tester:innen sorgen derzeit dafür, dass die App bis zum Start im kommenden Jahr noch besser wird.

Zurück zur Übersicht