Frugalisten: Mit dieser Strategie sorgt Oliver Noelting fürs Alter vor
„Ich habe nie viel über meine staatliche Rente nachgedacht.“
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Im Durchschnitt gehen Menschen in Deutschland mit 64 Jahren in Rente – und diese Altersgrenze wird weiter ansteigen. Wer nicht so lange auf seinen Ruhestand warten und den Job vorzeitig verlassen möchte, sollte rechtzeitig vorsorgen.
Bisher kümmert sich nur etwa die Hälfte der Bundesbürger aktiv um die eigene Altersvorsorge. Das könnte später eng werden, denn die Durchschnittsrente liegt aktuell nur bei 1500 Euro brutto. Aber nicht nur die Rentenhöhe ist ein guter Grund, jetzt schon an später zu denken. Wer sich früh in seiner Karriere mit dem eigenen Vermögensaufbau befasst, hat später nicht nur mehr auf dem Konto, sondern vor allem viel mehr Freiheit.
Wir haben Frugalist Oliver Noelting, Gehaltstrainerin Tina Groll und Karrierecoach Kyra Dohrin gefragt, wie sie parallel zum Job vorsorgen. Das sind ihre Antworten.
Oliver Noelting – Frugalist und Softwareentwickler
Vor sieben Jahren habe ich in meinem ersten Blogbeitrag erzählt: Mit 40 will ich finanziell ausgesorgt haben. Ich war gerade mit dem Studium fertig, hatte meinen ersten Job als Softwareentwickler angetreten und legte jeden Monat 70 Prozent meines Einkommens zurück.