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Premium Karriere Abfindung, Versetzung, Vergütung: Sieben Manager-Mythen im Realitätscheck

Managerverträge sind besonders kompliziert. Doch oftmals herrscht bei Führungskräften große Unwissenheit über Details. Ein Arbeitsrechtler klärt auf.
07.06.2021 - 12:17 Uhr
Wenn es um ihren eigenen Arbeitsvertrag geht, unterlaufen Geschäftsführern und Vorständen folgenschwere Fehler – aus Unwissenheit. Quelle: Imago/Westend61
Zwei Frauen beim Vertragsabschluss

Wenn es um ihren eigenen Arbeitsvertrag geht, unterlaufen Geschäftsführern und Vorständen folgenschwere Fehler – aus Unwissenheit.

(Foto: Imago/Westend61)

Düsseldorf Managerverträge sind eine Klasse für sich. Im Gegensatz zu Standard-Arbeitsverträgen von Angestellten entsteht zum Beispiel der Vertrag eines neuen Geschäftsführers oder Vorstandsmitgliedes individuell. Aufgabenumfang, Vergütung, Beendigungsklauseln – alles wird auf den Newcomer zugeschnitten und hängt von dessen Verhandlungsgeschick ab.

Doch genau das birgt Gefahren. So ist etwa nicht jede Führungskraft automatisch ein Leitender Angestellter – und auch in Sachen Abfindung ist längst nicht alles von vornerein festgelegt.

Christoph Abeln, Fachanwalt für Arbeitsrecht, sagt: „In eigener Sache herrscht beim Spitzenpersonal der deutschen Wirtschaft häufig erschreckende Unwissenheit.“ Mangelnde Sachkenntnis, kombiniert mit aufgeschnappten Halbwahrheiten, irrigen Annahmen und ungeprüften Formulierungen der Arbeitgeberseite, kann in einem Vertrag – einmal unterschrieben – einen fatalen Mix zum Nachteil einer Führungskraft ergeben.

Der Berliner Jurist nennt die sieben häufigsten Manager-Mythen und erklärt, was arbeitsrechtlich wirklich gilt.

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