Karriere: Fünf teure Fehler, die Managern die Jobsuche erschweren
Düsseldorf. Bekannte Arbeitgeber bauen gerade massiv Stellen ab, vor allem bei den Führungskräften. Allein beim Chemiekonzern Bayer ist von mehreren Tausend Angestellten im mittleren Management die Rede, die der neue CEO Bill Anderson einsparen möchte. Auch die Deutsche Telekom und die Deutsche Bank wollen sich schlanker positionieren und die Personalkosten senken: Oftmals gut bezahlte Führungskräfte geraten jetzt womöglich unter Handlungsdruck.
Wer als Abteilungs- oder Bereichsleiter von der Sparwelle oder Restrukturierung seines Unternehmens betroffen ist, hat grundsätzlich Chancen zu reüssieren. Management-Erfahrung und Führungsexpertise sind in Zeiten des demografischen Wandels und der Transformation auch anderswo gefragt.
Allerdings, wer nach Jahren des Aufstiegs plötzlich einen neuen Job suchen muss, kann auch viel falsch machen. Zwei Experten verraten, welche Fehler teuer zu stehen kommen.
Fehler eins: Schock als Manager ignorieren
„Je höher ein Manager in der Unternehmenshierarchie steht, umso höher ist sein Absturz“, weiß Sophia von Rundstedt. Sie unterstützt Unternehmen darin, Beschäftigte möglichst geräuschlos zu entlassen und sie in neue Jobs zu bringen.