Pilotprojekte: Betriebliche Impfungen: Welche Firmen schon impfen – und wer als Nächstes drankommt
In Ludwigshafen impft der Chemiekonzern in einem Modellprojekt seit dem 14. April.
Foto: BASFDüsseldorf. Zwei Mal wöchentlich holt Katrin Flemming im Zwickauer Impfzentrum medizinische Ampullen ab. Flemming ist leitende Werksärztin bei Volkswagen. Und im werkseigenen Impfmobil immunisiert sie am ostdeutschen Unternehmensstandort VW-Mitarbeiter gegen Covid-19.
Seit Ende März sind der Autobauer und BASF die beiden bundesweiten Pilotprojekte, bei denen sich Beschäftigte direkt in der Firma impfen lassen können. Noch ist der Impfstoff knapp, VW hat gerade einmal 100 Dosen verabreicht. Flemming hofft, dass schon bald jede Woche ein Transporter ans Werkstor rollt.
Mit höheren Impfstofflieferungen wird es in den kommenden Wochen auch mehr solcher Pilotprojekte geben, wie eine Handelsblatt-Befragung bei den jeweils zuständigen Stellen der 16 Bundesländer zeigt. In Baden-Württemberg soll laut Behörden ab Montag der Kühlschrank- und Kranhersteller Liebherr erste Mitarbeiter impfen dürfen; für Mai sind demnach Daimler und der Werkzeugbauer Trumpf im Gespräch.
In Niedersachsen sollen „im Laufe des Mai die ersten betriebsärztlichen Dienste mit dem Impfen beginnen“, heißt es. Nach Handelsblatt-Informationen könnten der Fotodienstleister Cewe in Oldenburg sowie die Drogeriemarktkette Rossmann am Hauptsitz bei Hannover zu Modellbetrieben werden.