Pro-Sieben-Vorständin Sabine Eckhardt: „Ich hinterfrage immer und immer wieder“
Seit 2017 ist die 46-Jährige Vorständin für Vertrieb und Marketing.
Foto: HandelsblattMünchen. Es gibt nicht allzu viele bei Pro Sieben Sat 1, die länger im Haus sind als Sabine Eckhardt. Eingestiegen 2004, hat sie wesentlich dazu beigetragen, dass das einst hochverschuldete Penny-Stock-Unternehmen zwölf Jahre später als erster Medienkonzern in der Geschichte des Dax in den Leitindex aufstieg. Zwar musste Pro Sieben Sat 1 den Platz im März nach schmerzlichen Kursverlusten wieder räumen, aber die 46-Jährige steht noch immer ganz oben. Seit 2017 ist sie als Vorständin für Vertrieb und Marketing verantwortlich – und damit für rund zwei der gut vier Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr. Sie muss dafür sorgen, dass die Inhalte des Konzerns möglichst viel Geld einspielen, vor allem über Werbung.
Frau Eckhardt, „Germany’s Next Topmodel“ ist ein Quotenbringer für Pro Sieben und extrem wichtig für Ihren Bereich Vertrieb und Marketing. Die Heidi-Klum-Show bedient allerdings so ziemlich jedes Klischee und steht deswegen Staffel für Staffel unter Beschuss.
Richtig, es ist eines unserer erfolgreichsten Formate, und jedes Jahr versuchen viele, ihre persönlichen Anliegen über das Programm ins Gespräch zu bringen. Wie das ewige Thema, die Show reduziere Frauen auf ihr Äußeres. Das ist überhaupt nicht der Punkt!