Ford Puma Gen-E: Schneller und teurer als der Verbrenner
Der erste Eindruck
Schon im Stand wirkt der Fünftürer dynamisch, erinnert mit der flachen Schnauze und den schnittigen Scheinwerfern immer noch ein wenig an eine Mini-Version des Porsche Macan. Innen ist der Fünfsitzer auf Fiesta-Plattform allerdings geräumig, selbst im Fond geht es für einen Kleinwagen recht luftig zu.
Wirklich protzen kann der Kofferraum: Schon im Verbrenner wirbt Ford mit der sogenannten Megabox unter der Kofferraumabdeckung. Weil dank E-Antrieb die Abgasanlage fehlt, wächst das Abteil weiter Richtung Straße zur nun 523 Liter großen Gigabox – inklusive pflegeleichter Kunststoffauskleidung und verstöpselter Ablauf-Öffnung im Boden. Viel mehr Platz bietet auch der zwei Klassen größere Kuga nicht.
Auf der Straße
Der Elektro-Puma zählt zu den Dynamikern unter den kleinen Elektroautos. Das liegt zum einen am knackigen Fahrwerk und der so präzisen wie direkten Lenkung, die man schon vom Verbrennermodell kennt und die hier wie dort einen sehr guten Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit finden.