Mobilität: Gegen die Absatzkrise – Tesla bringt günstigeres Model 3
Düsseldorf. Tesla hat das günstige Einstiegsmodell Model 3 Standard auf den europäischen Markt gebracht. Das Fahrzeug ist für 36.990 Euro gelistet und damit rund 3000 Euro billiger als die Basisversion des Model Y und kostet rund 8000 Euro weniger als das günstigste Premium-Modell des Model 3. Damit reagiert der Autobauer auf die schwachen Absatzzahlen der vergangenen Monate.
Denn während der Markt für Elektroautos weiter wächst, ist das Geschäft von Tesla rückläufig. Im Oktober sank die Anzahl der Neuzulassungen in der EU auf 5647 zusammen – rund 48 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit erschwinglicheren Modellen wie dem Standard Model 3 versucht der Konzern um Tesla-CEO Elon Musk, eine Trendwende bei den Autoabsätzen einzuleiten.
Laut Angaben des Autobauers liegt die Reichweite mit einer Ladung bei 534 Kilometern deutlich unter der des „neuen“ Premium-Modells. Die Höchstgeschwindigkeit liegt wie bei der Premiumvariante bei 201 km/h und innerhalb von 6,2 Sekunden erreicht das Fahrzeug aus dem Stand die 100 km/h. Während bei den Felgen und dem Innenraum nicht zwischen verschiedenen Varianten gewählt werden kann, können Kunden eine Anhängerkupplung für 1.350 Euro hinzubuchen oder eines der gängigen Autopilot-Pakete.
Im Innenraum gibt es einfachere Sitze als bei den Premium-Modellen und das klassische Glasdach bleibt unverändert erhalten. Im Gegensatz zu den „Photon“-Felgen des Premium-Modells hat das Standard Model 3 jedoch die Felgen im „Prismata“-Design.