Alternativer Spar-Antrieb: Rekordfahrt mit Erdgas-Skoda
Rekordfahrt mit dem Škoda Citigo CNG: Gerhard Plattner tankt nach.
Foto: PRDüsseldorf. Gerhard Plattner hatte sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Er wollte mit nur 100 Euro Tankgeld mehr als 2.700 Kilometer zurücklegen. Möglich machen sollte dies ein Škoda Citigo CNG. Startpunkt war am 1. August das italienische Vicenza, Ziel: Stockholm, Schweden. Plattners Voraussetzungen waren gut, denn er ist schon seit mehr als 40 Jahren im Namen der Spritersparnis unterwegs. Angefangen hat alles mit einem Porsche 928 in der Zeit der Ölkrise. Ins Guinness Buch der Rekorde kam er mit seiner Fahrt in einem Skoda Fabia, bei der er für 18.000 Kilometer nur 1.000 Euro für Benzin hatte.
Nach fünf Tagen war es dann klar: Das von Sponsor Škoda und Extremfahrer Plattner gesteckte Ziel wurde sogar übererfüllt. Von Vincenza nach Stockholm verbrauchte der Škoda Citigo CNG 62,66 Kilogramm Erdgas für 2.619 Kilometer. An Tankgeld gab Plattner 81 Euro und 24 Cent für den Kraftstoff aus. Bei der Zielankunft in Schwedens Hauptstadt stand ein Verbrauch von 2,39 Kilogramm CNG pro 100 Kilometer bei einem angegebenen Normwert von 2,9 kg auf der Uhr. Damit lag auch der CO2-Ausstoß auf niedrigem Niveau: 65 Gramm pro Kilometer. Das hat bisher noch kein Erdgasauto geschafft.
Die fünfte und letzte Etappe der Rekordfahrt führte von Linköpping nach Stockholm. Am Vortag hatte der Škoda CNG mit 2,04 Kilogramm CNG pro 100 Kilometer bereits die absolute Bestmarke gesetzt, die am Schluss nicht mehr unterboten werden sollte.
Ein zufriedener Gerhard Plattner lobte seinen Begleiter „als echten Langstreckenallrounder, der mich nie im Stich gelassen hat und mit dem man erstaunlich komfortabel reist. Mit seinem Namen Citigo untertreibt der kleine Škoda fast ein bisschen, denn man kann mit ihm problemlos auch weite Strecken fahren. Der Viertürer hat mir auf jeden Fall großen Spaß gemacht.“
Plattner war zudem sehr angetan von der wachsenden Dichte des Erdgastankstellennetzes seit der Zeit, als er die Rekordfahrt stabsmäßig vorbereitet hatte. „Denn so konnte ich mir bei meinen Tankstopps so manchen Umweg ersparen und bin am Ende statt der geplanten 2.714 Kilometer rund 100 weniger gefahren. Aber natürlich wäre ich mit meinem Budget von 100 Euro auch so weit gekommen. Da wären sogar noch einmal ein paar hundert Kilometer mehr drin gewesen. CNG tanken ist in vielen Ländern mittlerweile völlig unproblematisch und das Netz wird in Europa immer dichter.“