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++ Newsblog zur CDU ++ Röttgen will als CDU-Vorsitzender eine Generalsekretärin

Die CDU sucht einen neuen Vorsitzende. Neben NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Friedrich Merz will auch Norbert Röttgen kandidieren. Der Newsblog.
25.02.2020 Update: 22.01.2021 - 17:27 Uhr 6 Kommentare
Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Nach dem Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer sucht die CDU einen neuen Vorsitzenden. Die Entscheidung soll auf einem Sonderparteitag am 25. April fallen. 

  • Kandidaten sind Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen. Jens Spahn wird seinen Hut dagegen nicht in den Ring werfen. 

  • Der neue CDU-Vorsitzende gilt auch als Favorit auf die Kanzlerkandidatur der Union. 
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Claudia Scholz
Im Rennen um den CDU-Bundesvorsitz unterstützt der Vorstand des mächtigen CDU-Landesverbands Nordrhein-Westfalen seinen Vorsitzenden Armin Laschet. Das Führungsgremium beschloss am Donnerstagabend mit großer Mehrheit, Laschet für den Vorsitz zu nominieren, und Gesundheitsminister Jens Spahn als Stellvertreter.
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Claudia Scholz
Nachdem das Rennen um den CDU-Vorsitz eröffnet ist, bekennen sich die ersten prominenten Unions-Politiker zu ihren Favoriten. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther unterstützte am Mittwoch die Wahl seines NRW-Kollegen Armin Laschet. Der CSU-Wirtschaftspolitiker Hans Michelbach sprach sich dagegen für Friedrich Merz aus. Die Vorsitzende der Frauenunion, Annette Widmann-Mauz, will die Kandidaten daran messen, wie attraktiv ihr inhaltliches und personelles Angebot für Wählerinnen sei.
Daniel Günther
Daniel Günther   Bild: DPA
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Claudia Scholz
Der CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen will im Fall seiner Wahl zum Parteichef „eine Frau“ als Generalsekretärin. „Mein erstes Versprechen: Die erste Position, die frei wird, wenn ich Vorsitzender bin, wird – und zwar in der vordersten Reihe – mit einer Frau besetzt“, sagte er am Mittwoch im RTL/n-tv-„Frühstart“. Auf die Frage, ob er damit eine Frau als CDU-Generalsekretärin meine, sagte Röttgen: „Das ist ein hervorgehobenes, herausragendes Amt. Das ist das zweitwichtigste nach dem Vorsitzenden und aus meiner Logik, die ich vorgelegt habe, folgt genau das.“ Bei den Bundesvorstandswahlen im Dezember dürften laut Röttgen wieder Ämter frei werden. 

Und dann ist es auch eine Frage des politischen Führungswillens, dass in die vorderste Reihe, und nicht in die zweite Reihe, Frauen kommen, die wir haben, um sichtbar zu machen: Wir sind eine Frauenpartei.

Norbert Röttgen

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Christoph Herwartz
Laut Annegret Kramp-Karrenbauer soll der nächste CDU-Parteivorsitzende auch Kanzlerkandidat der Partei werden. Damit widerspricht sie CSU-Chef Markus Söder, der ein Mitspracherecht auf eine gemeinsame Kanzlerkandidatur beider Parteien erhebt. 

Es müsse „von Anfang an klar sein, dass er oder sie auf jeden Fall auch Kanzlerkandidat der CDU ist. Mit der CSU muss dann noch geklärt werden, ob er auch Kandidat der gesamten Union wird“, sagte Kramp-Karrenbauer dem „Spiegel“.

Die Verteidigungsministerin, die noch bis zum April Vorsitzende der CDU ist, sprach auch über ihren Rückzug aus dem Parteiamt: Ihr sei klar geworden, dass die ungeklärte Kanzlerkandidatur große Unruhe in die Partei gebracht habe. Sie hatte ihren Anspruch auf dieses Amt nie erklärt.

Das komplette Interview finden Sie hier.
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Jannik Tillar
Merz fordert auf Twitter, dass die CDU die Partei des Rechtsstaats sein müsse. Das hieße auch, dass es nirgendwo rechtsfreie Räume oder Clan-Strukturen geben dürfte. Ein Journalist fragte ihn daraufhin, ob seine Antwort auf den Rechtsterrorismus, die stärkere Thematisierung von Clan-Strukturen sei. Merz antwortete kurz und knapp mit „Ja“. In den sozialen Netzwerken wird er dafür zur Zeit stark kritisiert.
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Anna Kipnis

Roland Mack, Chef und Gesellschafter des Europaparks in Rust, hofft, dass der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz das Rennen um den CDU-Vorsitz macht. „Für uns als mittelständisches Familienunternehmen setze ich die größten Hoffnungen auf Friedrich Merz“, sagte Mack dem Handelsblatt. 

„Er kann in meinen Augen am besten eine klare zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik mit den Herausforderungen beispielsweise beim Klimaschutz in Einklang bringen.“ Bei den elementar wichtigen Umwelt- und Klimafragen, sei ein „besonnenes Handeln“ wichtig. „Wir sollten dazu mehr Innovationen fördern und von einer Verbotspolitik wegkommen“, so Mack.

Er erwarte von einer Persönlichkeit wie Friedrich Merz auch einen „Schub der dringend benötigten Infrastrukturmaßnahmen und den Abbau von Infrastrukturbremsen“, sagte der Unternehmer weiter. 


Wichtig sei überdies eine „berechenbare Politik, die uns die verlässlichen Rahmenbedingungen etwa bei Steuerfragen schafft“.  Daneben sei zudem eine „klare pro-europäische Positionierung“ notwendig. „Übrigens traue ich solch eine starke Position auch einem Markus Söder zu“, fügte Mack hinzu.

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Anna Kipnis

Der Familienunternehmer Jürgen Heraeus hat sich zufrieden darüber geäußert, dass nun die Kandidaten für den CDU-Vorsitz feststehen. „Ich denke, wir haben drei respektable Kandidaten und eine Reserve in Bayern“, sagte der Aufsichtsratschef des gleichnamigen Hanauer Milliarden-Konzerns dem Handelsblatt. 

Heraeus‘ Anspielung auf Bayern zielt auf die noch unbeantwortete Frage der Unions-Kanzlerkandidatur ab. Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder hatte wiederholt klar gemacht, dass er bei der Kanzlerkandidatur ein Wörtchen mitzureden gedenke.

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Anna Kipnis
Die Kandidatur von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet für den CDU-Bundesvorsitz ist nach Ansicht von NRW-Innenminister Herbert Reul „100 Prozent folgerichtig“. „Für den Armin Laschet ist das eine zwingende Notwendigkeit. Er muss es jetzt machen“, sagte Reul. „Führung ist mehr als Recht haben und gute Ideen haben, man muss auch Integrationsfähigkeit haben.“ Laschet habe bewiesen, dass er diese Fähigkeit besitzt.
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Christian Rothenberg
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Jannik Tillar
Die Fragerunde ist beendet. Friedrich Merz verlässt den Saal der Bundespressekonferenz.
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Jannik Tillar
Auch Merz schließt eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei in Thüringen aus. Er werde den dort ansässigen Parteifreunden auf einer Veranstaltung morgen auch klar aufzeigen, dass sie einen „Riesenfehler“ begangen hätten.
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Jannik Tillar

Wir haben mit Linksextremismus in diesem Land ein Problem – das ist weitestgehend unter Kontrolle. Wir haben in diesem Land auch ein Problem mit Rechtsextremismus – und das ist nicht unter Kontrolle.

Friedrich Merz

Friedrich Merz will seine Partei nicht nach rechts rücken. „Es geht hier nicht um eine Rechtsverschiebung der Union“, betont er. Das Fundament der Partei müsse aber breiter werden, um Konservative und Liberale wieder einzubinden. „Da liegt eine große Chance für uns.“
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Jannik Tillar
Merz wird gefragt, ob die Chancen nun besser seien als 2018: „Wenn ich an diesem Tag eine bessere Rede gehalten hätte, hätte ich wahrscheinlich die Mehrheit gehabt.“ Nun sei er viel näher dran, die Chancen in diesem Jahr seien sehr viel besser.
Bild: AFP
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Jannik Tillar
Merz will Flüchtlingslager in der Türkei oder Nordsyrien stärker finanziell unterstützen. Das sei ein humanitäres Problem und keines der Türkei.
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Jannik Tillar
Die Politik der EZB hält Merz für kritikwürdig. Die Wiederaufnahme des Ankaufprogramms habe zurecht Kritik ausgelöst, auch innerhalb der EZB. 
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Anna Kipnis
„Der Klimawandel ist ein massives Problem“, sagt Friedrich Merz. Mit den Grünen wolle er darüber streiten, wie dieses Problem gelöst werden könne. Er wolle auch deren Wähler ansprechen.
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Christian Rothenberg
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Jannik Tillar
Die AfD sei keine Chance für die CDU. Sie sei eine Herausforderung, eine Provokation und ein politischer Wettbewerber.
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Jannik Tillar
Schengen will Merz nicht infrage stellen, temporär seien Grenzkontrollen aber eine richtige Lösung. „Ich will nie wieder hören, dass der Staat keine Kontrolle besitzt“, so Merz.
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    6 Kommentare zu "++ Newsblog zur CDU ++ : Röttgen will als CDU-Vorsitzender eine Generalsekretärin"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Team" (?) Laschet-Spahn heißt doch "weiter so wie bisher"....

    • Die CDU sucht einen neuen Vorsitzende?
      Es müsste eine neue Vorsitzende heißen ;)

    • Sehr geehrter Herr Friedrich Merz,
      Gratuliere zu dem Entschluss! Das gefällt mir!
      Der Einsatz lohnt sich sicher für Sie.
      Ich wünsche Ihnen Erfolg!

    • Uii !! Der politische Freak spielt jetzt auf Sieg. Da heißt es für die Mitbewerber -AUFPASSEN!!!- Übrigens, auf was hat er denn bei früheren Kandidaturen gespielt? .... Aber egal, jetzt geht`s los, der Merz-Zug ist nicht mehr aufzuhalten. Nächster Halt: Tegernsee ;-)

    • Merz, dieser politische Freak, versucht es immer wieder, aber seine Augen verraten ihn, es sind die Augen eines Losers. Er wird es nicht schaffen. Laschet und Spahn sind als Team nicht zu schlagen. Gut so!!!!!

    • Ich bin für eine offene Diskussion um die Parteiführung der CDU, nicht für eine Teamlösung. Ich habe den Eindruck dass bei der "Teamlösung" nach außen hin Harmonie demonstriert wird und der Bürger von den Diskussionen und den Entscheidungsprozessen nichts mitbekommt. Doch eine offene Diskussion, auch vor und mit den Wählern, bindet die Wähler wieder stärker, weil sie eben den Prozess miterleben, begleiten und teilweise auch gestalten können.
      Ich bin für Friedrich Merz.

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