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Coronahilfen Aida, MV Werften und Georgsmarienhütte wollen angeblich Staatshilfen

Laut eines Medienberichts befindet sich der Kreuzfahrtanbieter auf einer Liste der Bundesregierung. Aida soll demzufolge einen Bedarf von rund einer halben Milliarde Euro angemeldet haben.
13.08.2020 - 17:23 Uhr Kommentieren
Der Kreuzfahrtanbieter benötigt möglicherweise Staatsbeteiligungen. Quelle: dpa
Aida-Kreuzfahrtschiffe im Seehafen

Der Kreuzfahrtanbieter benötigt möglicherweise Staatsbeteiligungen.

(Foto: dpa)

Berlin, Hamburg Der Kreuzfahrtanbieter Aida, der Schiffbauer MV Werften und der niedersächsische Stahlhersteller Georgsmarienhütte bemühen sich einem Medienbericht zufolge um Staatshilfen. Das geht laut „Business Insider“ aus einer Liste der Bundesregierung hervor, die dem Wirtschaftsmagazin vorliegt.

Öffentlich bekannt sind bereits die Hilfen für die Lufthansa und Tui. Daneben seien auf der Liste mehrere Autozulieferer sowie ein hessisches Luftfahrt-Sicherheitsunternehmen. Aida habe einen Finanzbedarf von rund einer halben Milliarde Euro angemeldet.

Das Wirtschaftsministerium und Finanzministerium wollten sich nicht konkret zu dem Bericht äußern. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums verwies auf Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, die zu berücksichtigen seien.

Aida erklärte, man prüfe, ob die von der Bundesregierung angebotenen Instrumente und Programme für das Unternehmen in Frage kämen. „Zu Überlegungen einer möglichen Staatsbeteiligung ist uns nichts bekannt.“ Ein Sprecher der Georgsmarienhütte sagte, man äußere sich nicht zu Spekulationen. Die MV Werften waren für Anfragen nicht zu erreichen.

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    Nach früheren Angaben des Wirtschaftsministeriums haben 14 Unternehmen Bedarf an einer Rekapitalisierung angemeldet. Darüber hatte zuerst das Handelsblatt berichtet. Bei den meisten Firmen steht die Prüfung aber erst am Anfang. Insgesamt hat die Bundesregierung von knapp 60 Unternehmen Interessensbekundungen für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) erhalten. In diesem sind 100 Milliarden Euro für direkte Unternehmensbeteiligungen reserviert.

    Genaue Namen wurden bislang – abgesehen von Lufthansa und Tui – nicht genannt. Experten gehen aber davon aus, dass es Firmen aus Zweigen sind, die von der Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffen sind – dazu zählen die Reise- und Tourismusbranche, Teile der Industrie und die Logistik.

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    • rtr
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