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Digitalisierung Deutschland im EU-weiten Digitalvergleich nur auf Platz 12

Deutschland rangiert auf dem Index für digitale Wirtschaft und Gesellschaft der EU-Kommission auf Platz 12 und damit nur knapp über dem EU-Durchschnitt.
11.06.2020 - 19:20 Uhr Kommentieren
Die Coronakrise habe Deutschlands digitale Defizite deutlich gezeigt – vom Gesundheitssektor bis zur Bildung. Quelle: dpa
Digitalisierung

Die Coronakrise habe Deutschlands digitale Defizite deutlich gezeigt – vom Gesundheitssektor bis zur Bildung.

(Foto: dpa)

Berlin Deutschland liegt bei einem EU-weiten Vergleich zum Stand der Digitalisierung weiter nur im Mittelfeld. Die Bundesrepublik belegt 2020 wie schon im Vorjahr Platz 12 unter 27 EU-Mitgliedsstaaten und Großbritannien, wie die EU-Kommission am Donnerstag bei Vorlage ihres Index' für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) mitteilte. Spitzenreiter sind Finnland, Schweden und Dänemark vor den Niederlanden. Die größten Fortschritte erzielte zuletzt Irland, das auf Rang 6 liegt.

Der Digitalverband Bitkom kritisierte, dass Deutschland nur knapp über dem EU-Durchschnitt rangiere. „Ein Platz im Mittelfeld kann aber nicht unser Anspruch sein“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Deutschland als Europas größte Volkswirtschaft muss auch in der digitalen Welt eine führende Rolle einnehmen.“

Vergleichsweise gute Noten gibt es demnach trotz häufiger Kritik an Funklöchern und fehlender Breitbandanschlüsse im Bereich der Internetinfrastruktur. Hier kletterte Deutschland um sechs Plätze nach vorne auf Rang 8.

„Besonders schlecht sieht es demgegenüber bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung aus“, monierte Berg. Hier stehe Deutschland auf Rang 21. Umso wichtiger sei es, dass das jüngste Konjunkturpaket einen Schwerpunkt in der Digitalisierung der Verwaltung setzt.

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    Die Coronakrise habe Deutschlands digitale Defizite deutlich gezeigt – vom Gesundheitssektor bis zur Bildung. Der coronabedingte Digitalisierungsschub müsse die Entwicklung beschleunigen „Unser Ziel für den DESI 2021 muss mindestens lauten: Top Five.“

    Mehr: Corona: Entwicklung der Warn-App hat 20 Millionen Euro gekostet. Lesen Sie hier mehr.

    • rtr
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