Energieversorgung: So wird Ihr Haus mit Solar, Wärmepumpe und Co. energetisch unabhängig
Die Stromproduktion per Photovoltaik hängt vom Wetter und von der Tageszeit ab.
Foto: dpaBerlin. Wer energieautark ist, produziert eigenen Strom, eigene Wärme, eigenes Warmwasser und ist steigenden Preisen für Energie sowie Versorgungsengpässen weniger ausgeliefert. Doch der Weg zu mehr energetischer Unabhängigkeit ist kompliziert.
Fördermittel spielen eine Rolle, ebenso die Verfügbarkeit von Technik und Handwerkskapazitäten. Jedes Haus sollte immer einzeln betrachtet werden, so das Verbraucherportal co2online. Auch Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer beim BSW Bundesverband Solarwirtschaft, sagt: „Es gibt für jedes Gebäude ein individuelles Strom- und Wärmekonzept.“
Nur Sonnenenergie sollte grundsätzlich immer dabei sein, zeigt eine Umfrage des Handelsblatts bei Energieexperten. „Das Einfachste ist im Moment, sich eine Solarstromanlage aufs Dach zu packen und eine Batterie in den Keller“, sagt Energieexperte Timo Leukefeld. „Ein kleiner baulicher Eingriff ermöglicht mit diesem Strom erstens, die Heizung zu entlasten, zweitens, Duschwasser zu erwärmen, drittens, Haushaltsstrom zu ersetzen und viertens, ein Elektroauto zu betanken.“ Das Handelsblatt bietet Ihnen hier einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, wie Sie die Energieversorgung umstellen können.
Zu Hause Strom und Wärme erzeugen: Solaranlage plus Wärmepumpe
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt Strom, mit dem elektrische Geräte wie eine Wasch- und Spülmaschine sowie eine Wärmepumpe zum Heizen betrieben werden können. Die Stromproduktion per Photovoltaik hängt allerdings vom Wetter und von der Tageszeit ab. Zudem braucht es eine entsprechend große Dachfläche, idealerweise gen Süden ausgerichtet. Ausreichend ist die produzierte Strommenge in der Regel allerdings nicht.