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UmfrageNeue Wagenknecht-Partei könnte auf 27 Prozent kommen

Besonders groß wäre das Potenzial für eine Wagenknecht-Partei im Osten. Auch unter AfD-Wählern ist das Interesse laut einer Umfrage hoch. 23.10.2023 - 07:19 Uhr Artikel anhören

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht will ihre eigene Partei gründen.

Foto: dpa

Berlin. Die neue Partei der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat einer Erhebung zufolge ein großes Wählerpotenzial. 27 Prozent der Wahlberechtigten könnten sich vorstellen, die Wagenknecht-Partei zu wählen, wie aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für „Bild am Sonntag“ hervorgeht. 55 Prozent würden sie nicht wählen, 18 Prozent machten keine Angabe.

Besonders groß ist das Potenzial für Wagenknecht im Osten und bei AfD-Anhängern: So denken 40 Prozent der AfD-Wähler und 32 Prozent der befragten Ostdeutschen darüber nach, der neuen Partei ihre Stimme zu geben. Am kommenden Montag will Wagenknecht ihre Partei „BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit“ in der Bundespressekonferenz vorstellen.

Die Ampel-Koalition ist in der Wählergunst unterdessen auf den niedrigsten Wert seit der Bundestagswahl abgesackt. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa für "Bild am Sonntag" erhebt, verlieren SPD (jetzt 16 Prozent) und FDP (fünf Prozent) nochmals einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche, die Grünen verharren bei 13 Prozent. Damit würde sich nur noch gut jeder dritte Wähler für eine der Regierungsparteien entscheiden. Bei der Bundestagswahl vor zwei Jahren waren es noch 52 Prozent.

Ampel-Koalition: 71 Prozent unzufrieden mit der Regierung

Auch die Unzufriedenheit mit der Regierung erreicht neue Rekordwerte. Laut Insa sind 71 Prozent der Menschen in Deutschland mit der Ampel unzufrieden (plus drei Punkte zur Vorwoche), nur 24 Prozent zufrieden. Profitieren kann die Union, die im Sonntagstrend einen Punkt auf jetzt 29 Prozent zulegt. Die AfD verliert einen Prozentpunkt, erreicht jetzt 22 Prozent. Die Linke steht weiterhin bei fünf Prozent, die Freien Wähler bei vier Prozent. Die sonstigen Parteien (ohne Freie Wähler) könnten sechs Prozent (plus zwei Prozentpunkte) der Stimmen auf sich vereinen.

Erstpublikation: 21.10.2023, 23:44 Uhr (zuletzt aktualisiert: 22.10.2023, 05:00 Uhr).

rtr
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