Corona-Schulstart: Impfen, testen, Maskenpflicht: Wie Europa die Rückkehr ins Klassenzimmer organisiert
„Die Schulen sollen so viel wie möglich für die Kinder geöffnet sein“, sagte Jean-Michel Blanquer kürzlich.
Foto: imago images/IP3pressRom, Athen, Paris, Madrid, Brüssel, London, Stockholm. Mit den zunehmenden Impfquoten kehren in Europa die Schüler dauerhaft zurück in ihre Klassenzimmer. Deutschland, wo die Schulen in den vergangenen anderthalb Jahren teilweise geschlossen waren oder Wechselunterricht organisierten, startet nun mit vergleichsweise wenigen Schutzmaßnahmen.
Allein in Nordrhein-Westfalen waren Ende August 30.000 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Luftfilter sind immer noch Mangelware, und es steht der Vorwurf im Raum, den Sommer verschlafen zu haben: Der Schulstart in Deutschland verläuft nicht viel anders als im vergangenen Herbst.
Andere Länder haben besser geplant: Italien suspendiert Lehrer von der Arbeit, wenn sie nicht geimpft, getestet oder genesen sind. In Spanien und Belgien sind bereits zahlreiche Schüler geimpft und Frankreich halbiert die Klassen bei einer hohen Inzidenz. Ein Überblick.
Länder mit strengeren Corona-Regeln an den Schulen
Italien: Dort gilt für alle Schüler ab sechs Jahren Maskenpflicht im Unterricht, und an den Eingängen wird jeden Tag Fieber gemessen. Das gesamte Schulpersonal, in den Klassenräumen oder in der Verwaltung, muss eine Impfung, Genesung oder einen Test nachweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.