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Coronakrise England lockert Quarantäne-Vorschriften für Dutzende Länder

Die Regierung in Großbritannien lockert die Einreisebestimmungen für einige Länder. Auch deutsche Besucher müssen sich nach der Ankunft nicht mehr selbst isolieren.
03.07.2020 Update: 03.07.2020 - 09:31 Uhr Kommentieren
Die Covid-19-Sterberate ist in keinem anderen Land in Europa so hoch wie in Großbritannien. Quelle: dpa
Menschenmengen an Strand in Großbritannien

Die Covid-19-Sterberate ist in keinem anderen Land in Europa so hoch wie in Großbritannien.

(Foto: dpa)

London England lockert seine wegen der Corona-Pandemie getroffenen Quarantäne-Vorschriften für Einreisende aus etwa 60 Ländern und Überseegebieten. Das berichtete der britische Verkehrsminister Grant Shapps am Freitag dem Nachrichtensender Sky News.

Besucher unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien müssen sich ab dem 10. Juli bei ihrer Ankunft nicht mehr selbst für 14 Tage isolieren. Eine Liste aller Länder, die von der Quarantäne ausgenommen werden, sollte noch am Freitag veröffentlicht werden. Die neue Regelung gilt nur für England - in Wales, Schottland und Nordirland sind weiter die alten Vorschriften in Kraft.

Am Samstag will die Londoner Regierung zudem etliche Länder von der Reisewarnung für britische Bürger ausnehmen. Damit sollen Urlaubern wieder Ferien im Ausland ermöglicht werden.

Verkehrsminister Grant Shapps bezeichnete die Lockerungen als „gute Neuigkeiten für das britische Volk und gute Neuigkeiten für britische Unternehmen. Doch betonte er, dass die Regierung die Quarantäneregeln für Länder, „mit denen wir uns wieder verbinden“, erneut einführen könnte.

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    Höchste Sterberate in Europa

    Die jüngste Bekanntgabe machte die Regierung in London, ohne zuvor Vereinbarungen getroffen zu haben, dass britische Staatsbürger ihrerseits bei Reisen in bestimmte Länder nicht in Quarantäne müssen. Das Verkehrsministerium teilte dazu mit, dass sie erwarte, dass eine Reihe der begünstigten Länder von Einreisenden aus dem Vereinigten Königreich keine Selbstisolation verlangten.

    Mit fast 44.000 bestätigten Todesfällen ist die Covid-19-Sterberate in keinem anderen Land in Europa so hoch wie in Großbritannien. Den im März verhängten landesweiten Lockdown lässt das Land inzwischen allmählich hinter sich. Bars, Restaurants und Friseure dürfen ab Samstag wieder öffnen. Am 31. Januar hat Großbritannien zwar die EU verlassen, doch ändert sich während einer Übergangsphase bis Ende 2020 im Alltag praktisch nichts.

    Mehr: Fünf Milliarden Pfund will der britische Premier für Infrastrukturprojekte ausgeben. Doch steht zu befürchten, dass er wieder einmal nur versucht, seine Wähler zu blenden. Ein Kommentar.

    • ap
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