Geplante Festnahme: Trump gibt sich kämpferisch – Anhänger spenden so viel Geld wie nie
Aussagen seines früheren Anwalts Michael Cohen bringen Trump nun in Bedrängnis.
Foto: dpaWashington, Atlanta. Wenn Donald Trump am Dienstag das Strafgericht von Manhattan betritt, wird er keine Handschellen tragen. Aber er wird direkt in seine Festnahme laufen. Im bekanntesten New Yorker Stadtteil begann einst sein Aufstieg zum Immobilienunternehmer, Reality-Star und US-Präsidenten, noch heute besitzt Trump mehr als ein Dutzend Wolkenkratzer in Manhattan. Nun kehrt Trump zurück, um sich verhaften zu lassen.
Im 15. Stock des Gerichtsgebäudes werden dann seine Fingerabdrücke genommen, Fotos gemacht und seine Rechte verlesen. Um 14.15 Uhr Ortszeit ist Trumps Gerichtstermin angesetzt. Der Ex-Präsident wird über einen langen Flur in den Gerichtssaal gehen, begleitet von Agenten des Secret Service und umringt von Kameras, die ihn filmen dürfen, bis sich die Tür schließt. Vor dem Richter wird Trump vermutlich auf nicht schuldig plädieren.
Nach der erwarteten Anklageverlesung will der Ex-US-Präsident abends in Florida öffentlich auftreten. Sein Team kündigte am Sonntag an, der Republikaner werde am Dienstagabend um 20.15 Uhr Ortszeit in seinem Anwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida eine Ansprache halten.