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Großbritannien Diplomat - Johnson will keine Verlängerung von Brexit-Übergangsphase

Die Übergangsphase des Brexits endet zum Ende dieses Jahres. Premier Boris Johnson will trotz der Coronakrise an seinem Zeitplan festhalten.
21.04.2020 - 19:31 Uhr Kommentieren
Der britische Premier will keinen Aufschub des endgültigen Brexits. Quelle: dpa
Boris Johnson

Der britische Premier will keinen Aufschub des endgültigen Brexits.

(Foto: dpa)

London Der britische Premierminister Boris Johnson strebt nach Einschätzung eines Diplomaten trotz der Coronakrise keine Verlängerung der Brexit-Übergangsphase an. Johnson halte am 31. Dezember 2020 fest, sagte der Außenamts-Staatssekretär und Leiter des diplomatischen Dienstes, Simon McDonald, am Dienstag.

Eine Verlängerung der Frist über das Jahresende hinaus sei zwar eine Option. Er gehe aber davon aus, dass der Premierminister den bestehenden Zeitplan bestätigen werde. Nach wochenlanger Pause wegen der Coronakrise wollen die Europäische Union und Großbritannien im Streit über ihre künftigen Handelsbeziehungen vorankommen. Beide Seiten starteten am Montag eine erste Verhandlungsrunde per Videokonferenz.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich angesichts der Coronakrise bereits offen für eine Verlängerung der Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zu Großbritannien nach dem Brexit. Die Gespräche stehen unter enormem Zeitdruck.

Denn Großbritannien, das am 31. Januar aus der EU ausgetreten ist, hat sich eine Frist bis Jahresende gesetzt, um einen Vertrag über die künftigen Beziehungen mit der EU auszuhandeln. Gelingt dies nicht, ist mit dem Königreich nur noch Handel auf der Basis der sehr allgemeinen WTO-Regeln möglich. Bisher gelten für das Land immer noch die Binnenmarktregeln und der freie Zugang zum EU-Markt.

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    Mehr: Als der britische Premier an Covid-19 erkrankt war, führte der Außenminister vorerst das Land. Im vergangenen Jahr bewarb sich Raab um den höchsten Posten im Land.

    • rtr
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