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GroßbritannienJohnson unterstützt Sunak vor drohender Niederlage

2022 hatte Sunak Johnson aus dem Amt gedrängt. Nun kommt der ehemalige Premier seinem Parteikollegen „gerne“ zur Hilfe. 03.07.2024 - 03:58 Uhr
Boris Johnson und Rishi Sunak im britischen Parlament. Foto: AFP

London. Der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson ist zwei Tage vor der Wahl in Großbritannien überraschend zur Untertützung der Konservativen und ihres Vorsitzenden Rishi Sunak aufgetreten. „Was auch immer unsere Differenzen sein mögen, sie sind unbedeutend im Vergleich zu der Katastrophe, die uns bevorstehen könnte, wenn diese sogenannten Meinungsumfragen stimmen“, sagte Johnson am Dienstag.

Er räumte ein, dass sein Auftritt für viele eine Überraschung sein könnte, betonte aber, dass er Sunaks Bitte um Hilfe gerne nachgekommen sei. „Keiner von uns kann sich zurücklehnen, während eine Labour-Regierung sich darauf vorbereitet, mit einer überwältigenden Mehrheit so viel von dem zu zerstören, was wir erreicht haben.“

Sunak hatte Johnson 2022 nach einer Meuterei der Konservativen aus dem Amt gedrängt, die zu einer tiefen Spaltung der Regierungspartei geführt hatte. Sunak, der nach Johnson die Bühne betrat, bemühte sich, ein Bild der Einheit zu vermitteln: „Ist es nicht großartig, dass unsere konservative Familie vereint ist, meine Freunde?“

Die britischen Konservativen von Premier Rishi Sunak könnten bei der Parlamentswahl am Donnerstag nach 14 Jahren die Regierungsmacht verlieren. Meinungsforscher sagen der Labour-Partei von Keir Starmer einen Vorsprung von 20 Prozentpunkten voraus.

Johnson, eine der bekanntesten Persönlichkeiten der britischen Politik, verfolgte fast den gesamten Wahlkampf von der Seitenlinie, da er sich 2023 aus der Politik zurückgezogen hatte. Er unterstützte einzelne Kandidaten in Videobotschaften, trat aber bislang nicht bei großen Wahlkampfveranstaltungen auf.

Sunak liegt in den Umfragen weit hinter der Labour Party und ihrem Vorsitzenden Keir Starmer. Meinungsforscher sagen dem Oppositionsführer bei der Wahl am Donnerstag einen Vorsprung von rund 20 Prozentpunkten voraus.

rtr
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