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RusslandTrägerflugzeug für Putins Wunderwaffe „Kinchal“ stürzt ab

Im März stellte Russlands Präsident seine neuesten Waffen vor. Ein Flugzeug des „Kinchal“-Systems ist jetzt abgestürzt – offenbar wegen technischer Probleme.Julia Buschmann 20.09.2018 - 18:56 Uhr Artikel anhören

Ein Flugzeug dieses Typs ist über der Nijni-Nowgorod-Region abgestürzt.

Quelle: russisches Verteidigungsministerium

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Während seiner Rede zur Lage der Nation im März präsentierte Russlands Präsident Wladimir Putin vor mehr als 1.000 Gästen seinen neuesten strategischen Waffenstreich: das Flugzeug- und Raketensystem „Kinchal“ (zu Deutsch: „Dolch“). Nun ist ein Kinchal-Flugzeug während einer Militärübung abgestürzt – offenbar wegen technischer Probleme.

Bereits am Mittwoch wurde bekannt, dass ein Abfangjäger im Bereich der Nijni-Nowgorod-Region abgestürzt sei. Am Donnerstag gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, dass es sich bei dem Flugzeug um den Träger von Kinchal-Raketen gehandelt habe.

Bei dem Absturz sei niemand verletzt worden, so das Ministerium weiter. Die beiden Piloten hätten sich mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug retten können. Auch hätten sich während der Übung keine Raketen im Flugzeug befunden, es sei in einer unbewohnten Gegend abgestürzt und habe keinen weiteren Schaden angerichtet.

Bei seiner Rede im März hatte Putin das Kinchal-System – inklusive der dazugehörigen Flugzeuge – hochgepriesen. Es sei in der Lage, die Raketen „binnen weniger Minuten“ an ihren Abwurfort zu transportieren. Von da aus seien die Flugkörper in der Lage, mit Überschallgeschwindigkeit weiterzufliegen.

Kinchal ist nur eine von drei neuen Waffen, die Putin im März präsentierte. Außerdem stellte er neue Marschflugkörper sowie die Interkontinentalrakete „Sermat“ vor. Alle drei System sollen über eine beinahe unbegrenzte Reichweite verfügen und von modernen Raketenabwehrsystemen praktisch nicht aufzuhalten sein.

Für den Kremlchef sind die Waffensysteme ein Mittel, seine Macht zu demonstrieren und auch seinen Ärger über den Raketenschild zu zeigen, den die USA unter anderem in Osteuropa aufbauen. So betonte Putin, dass der Raketenabwehrschild der USA seinen neuen Waffen nichts anhaben könne.

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