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StaatsoberhauptVan der Bellen fordert Kompromisse – Neuwahlen oder Minderheitsregierung möglich

Nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche von FPÖ und ÖVP sucht Österreichs Bundespräsident weitere Optionen mit den Parteien. Er ermahnte die Politiker, endlich wieder aufeinander zuzugehen. 12.02.2025 - 19:25 Uhr Artikel anhören
VIENNA, AUSTRIA - FEBRUARY 12: Austrian President Alexander van der Bellen speaks to the media following the collapse of government coalition negotiations earlier today on February 12, 2025 in Vienna, Austria. Talks between the far-right Austria Freedom Party (FPOe) and the conservative Austrian People's Party (OeVP) broke down over disagreements over cabinet positions. (Photo by Michael Gruber/Getty Images) Foto: Getty Images

Wien. Nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche von FPÖ und ÖVP will Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit den Parteien ausloten, welche Optionen aus der politischen Sackgasse führen. Dazu werde er sich in den nächsten Tagen mit den Parteivertretern treffen, sagte Van der Bellen.

Er ermahnte die Politiker, endlich wieder aufeinander zuzugehen. „Der Kompromiss ist in Verruf geraten“, sagte das Staatsoberhaupt. Aber ohne dieses „österreichische Erfolgsrezept“ werde es nicht gehen. Er forderte die parlamentarischen Parteien auf, sich auf das Staatsganze zu konzentrieren.

Als Lösungen aus der derzeitigen Situation zählte das Staatsoberhaupt mehrere mögliche Optionen auf: Neuwahlen in einigen Monaten, eine neue Minderheitsregierung unter Duldung des Parlaments, oder eine Expertenregierung. Zudem schloss Van der Bellen nicht aus, dass sich Parteien in einem weiteren Anlauf doch noch auf eine tragfähige Koalition einigen könnten.

Die FPÖ hatte im Herbst 2024 die Parlamentswahl gewonnen. Ein erster Versuch zur Bildung einer Dreier-Koalition von ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos war gescheitert. Danach erklärte die ÖVP Zweier-Gespräche mit der SPÖ für sinnlos. Als Konsequenz erhielt Kickl im Januar den Auftrag, eine Regierung zu bilden.

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