1. Startseite
  2. Politik
  3. International
  4. Ukraine-Krieg: Selenskyj ruft den Notstand für Kiew aus

Ukraine-KriegSelenskyj ruft den Notstand für Kiew aus

Live-BlogBürgermeister von Charkiw meldet Zerstörung großer Energieanlage +++ Russischer Raketenangriff auf Hafen in Odessa +++ Ab Februar niedrigere Preisgrenze für russisches Öl +++ Der Newsblog. 15.01.2026 - 22:18 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Wolodymyr Selenskyj: Kiew wird massiv attackiert. Foto: dpa
15.01.2026 – 21:18 Uhr Miriam Braun

Selenskyj: Ukraine steht Frieden nicht im Weg

Die Ukraine steht Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge einem Frieden nicht im Weg. „Die Ukraine war und wird niemals ein Hindernis für den Frieden sein“, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache nach einem Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. 

Sie hätten auch über die diplomatische Arbeit mit Amerika gesprochen. Tags zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gesagt, er denke, die Ukraine sei weniger bereit für ein Abkommen als Russland. Auf die Frage, warum die von den USA geführten Verhandlungen noch nicht zu einem Ende des fast vierjährigen Kriegs geführt hätten, antwortete Trump: „Selenskyj.“
15.01.2026 – 20:08 Uhr Anna Lena Stahl

Selenskyj drängt auf höhere Stromimporte

Vor dem Hintergrund neuer russischer Attacken auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages gefordert. „Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird“, sagte der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig. Er kündigte tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an.
15.01.2026 – 15:59 Uhr Anna Lena Stahl

Putin gibt Europäern die Schuld am schlechten Verhältnis

Russlands Staatschef Wladimir Putin beklagt das schlechte Verhältnis zu Europa, sieht die Schuld dafür aber allein bei den europäischen Nachbarn. Der Zustand der jeweiligen bilateralen Beziehungen lasse „zu wünschen übrig“, sagte Putin, der im Kreml in Moskau die Beglaubigungsschreiben neuer Botschafter entgegennahm. Unter anderem traten Botschafterinnen und Botschafter aus Frankreich, Italien, Schweden, Tschechien und der Schweiz ihren Posten in Moskau an. 

„Der Dialog und die Kontakte sind, und zwar nicht durch unsere Schuld, das möchte ich betonen, auf ein Minimum reduziert für staatliche wie für wirtschaftliche und gesellschaftliche Kreise“, sagte Putin. Er hoffe, dass es mit der Zeit einen Rückweg zu normalen und konstruktiven Beziehungen gebe.
15.01.2026 – 14:56 Uhr Anna Lena Stahl

Moskau: Keiner darf unsere Interessen in der Arktis übergehen

Moskau warnt angesichts der US-Ansprüche auf Grönland vor einem Übergehen russischer Interessen in der Arktis. „Alle Versuche, die Interessen Russlands in der Polarregion zu ignorieren, vor allem im Bereich der Sicherheit, werden nicht ohne Antwort bleiben und sehr weitreichende Folgen haben“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, in Moskau. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass. US-Präsident Donald Trump begründet seine Forderung nach der Kontrolle über Grönland unter anderem mit den Aktivitäten Russlands und China in der Region. 

Sacharowa kritisierte die militärische Erkundungsmission mehrerer europäischer Nato-Staaten, um die autonome, zu Dänemark gehörende Insel besser zu schützen. Dies sei „die nächste Provokation der westlichen Länder“, die auch in dieser Weltregion ihre Ordnung durchsetzen wollten. Sie sagte, die europäischen Staaten beförderten eine Militarisierung der Polarregion. Sie müssten sich dessen bewusst sein, dass sie damit die Sicherheit Russlands als eines gleichberechtigten Arktis-Anrainers gefährdeten. 
15.01.2026 – 14:52 Uhr Anna Lena Stahl

Bürgermeister von Charkiw meldet Zerstörung großer Energieanlage

Russische Streitkräfte zerstören in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw nach Angaben des Bürgermeisters eine große Energieanlage. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im Einsatz, schreibt Ihor Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Um welche Anlage es sich handelt, teilt er nicht mit.
15.01.2026 – 14:40 Uhr Anna Lena Stahl

Ukraine: Russischer Raketenangriff auf Hafen in Region Odessa

Eine russische ballistische Rakete hat ukrainischen Angaben zufolge die Hafeninfrastruktur in der südukrainischen Stadt Tschornomorsk getroffen. Bei dem Angriff auf einen Pier sei eine Person verletzt worden, schreibt der ukrainische Vize-Ministerpräsident Oleksij Kuleba auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. An der Anlegestelle habe sich ein Schiff unter maltesischer Flagge auf die Ausfahrt vorbereitet. Drei Container seien beschädigt worden, zudem sei Öl ausgelaufen.
15.01.2026 – 12:47 Uhr Anna Kipnis

Ab Februar niedrigere Preisgrenze für russisches Öl

Künftig gilt eine niedrigere Preisobergrenze für russisches Öl. Der sogenannte Ölpreisdeckel wird zum 1. Februar nach einem im vergangenen Sommer beschlossenen neuen Mechanismus auf 44,10 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) abgesenkt, wie die EU-Kommission mitteilte. Derzeit liegt die Grenze bei 47,60 US-Dollar pro 159-Liter-Fass.

Der Preisdeckel für russisches Öl gilt für den Verkauf von russischem Öl in Drittstaaten wie Indien, China oder die Türkei und wurde 2022 von der EU gemeinsam mit den USA und Japan, Kanada und Großbritannien eingeführt. Die Obergrenze ist eine der Sanktionen, mit denen der Westen auf den von Moskau begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine reagiert. Sie soll unter anderem dafür sorgen, dass Russland nicht von Preisanstiegen für Öl profitiert und damit seine Kriegskasse füllen kann.

Während einige Länder einen niedrigen Preisdeckel fordern, befürchteten andere zuletzt ungerecht große Nachteile für heimische Schifffahrtsunternehmen, wenn der sogenannte Ölpreisdeckel zu stark gesenkt werde. 
15.01.2026 – 12:44 Uhr Lara Dehari

Kreml hofft auf neues Treffen mit US-Unterhändlern

Der Kreml hofft auf einen baldigen Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner für Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Der Dialog mit den Amerikanern laufe, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Sobald die Termine abgestimmt sind, findet dieser Besuch, hoffen wir, statt.“ Es sei wichtig, dass auch die russische Seite ihre Sicht auf diese Beratungen darlege. Zwischen den Amerikanern, Ukrainern und Europäern habe es viele Gespräche gegeben.
15.01.2026 – 11:46 Uhr Lukas Bay

Polens Regierungschef rügt Trumps Äußerung zu Selenskyj

Polens Regierungschef Donald Tusk hat die Äußerung von US-Präsident Donald Trump kritisiert, wonach der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj ein Hindernis für den Abschluss einer Friedensvereinbarung sei. Nicht Selenskyj, sondern Russland sei es gewesen, das den von den USA vorbereiteten Friedensplan abgelehnt habe, schrieb Tusk auf X. „Die einzige Antwort Russlands waren weitere Raketenangriffe auf ukrainische Städte.“ Die einzige Lösung sei mehr Druck auf Russland. „Das wisst ihr alle.“

In einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters hatte Trump auf die Frage, warum die von den USA geführten Verhandlungen noch zu keinem Ende des Ukraine-Kriegs geführt hätten, geantwortet: „Selenskyj.“ Trump sagte weiter, nach seiner Einschätzung sei Kremlchef Wladimir Putin eher bereit als die ukrainische Führung, einen Deal zu machen und die Kämpfe zu beenden. 
15.01.2026 – 11:38 Uhr Lukas Bay

Neue Stromausfälle in der Ukraine durch Luftangriffe

Die Ukraine bleibt im Ausnahmezustand: Strom, Heizung und Wasser fehlen für Millionen. Die russische Angriffswelle seit Herbst hat Hunderte Kraftwerke und andere Anlagen getroffen.
In der Ukraine haben russische Luftangriffe in der Nacht weitere großflächige Stromausfälle verursacht. In den Gebieten Charkiw und Schytomir seien Verbraucher ohne Strom, teilte das Energieministerium in Kiew mit. „Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten werden überall dort durchgeführt, wo es die Sicherheitslage zulässt“, hieß es. Im Gebiet Dnipropetrowsk ordnete der staatliche Versorger Ukrenergo wegen früherer Schäden am Netz Notabschaltungen an.

Drohneneinschläge wurden auch aus Lwiw und Kiew und aus frontnahen Städten wie Slowjansk und Kramatorsk gemeldet. Die neuen Stromausfälle belegen, wie geschwächt die Energieversorgung der Ukraine mittlerweile ist. Denn der russische Angriff war mit 82 Drohnen, wie die ukrainische Luftwaffe zählte, einer der schwächsten der vergangenen Wochen.
15.01.2026 – 09:17 Uhr Lukas Bay

Türkei verlegt Kampfjets nach Estland und Rumänien

Die Türkei plant im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung die Entsendung von Kampfjets nach Estland und Rumänien. Von August bis November 2026 sollen türkische Jets in Estland stationiert werden, wie das Verteidigungsministerium in Ankara mitteilt. Daran schließe sich bis März 2027 ein Einsatz in Rumänien an. In den vergangenen Jahren hatte die Türkei bereits ähnliche Missionen in Polen und Rumänien übernommen. Die Nato verstärkt ihre Luftverteidigung, nachdem es nach Angaben des Bündnisses wiederholt zu Verletzungen des Luftraums durch Russland gekommen ist. Die Türkei richtet im Juli den nächsten Nato-Gipfel aus.
15.01.2026 – 07:49 Uhr Lukas Bay

Russland weist britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus

Russland weist einen britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus. „Es wurde erneut betont, dass Moskau die Tätigkeiten nicht deklarierter britischer Geheimdienstoffiziere in Russland nicht tolerieren werde“, teilt das Außenministerium mit. Der Inlandsgeheimdienst FSB habe den Mann enttarnt. Er warf ihm vor, verdeckt als Spion gearbeitet zu haben. Der Diplomat müsse das Land binnen zwei Wochen verlassen.
15.01.2026 – 06:27 Uhr Lukas Bay

Russland: Haben im Januar 300 Quadratkilometer Territorium eingenommen

Russland hat nach Aussage von Generalstabschef Waleri Gerassimow in der ersten Januarhälfte mehr als 300 Quadratkilometer Territorium in der Ukraine eingenommen. Im vergangenen Jahr habe Russland demnach 6640 Quadratkilometer erobert.
15.01.2026 – 04:35 Uhr Miriam Braun

Selenskyj kritisiert Klitschko wegen Notlage in Kiew scharf

Kein Strom, keine Heizung, aber strenger Frost – die ukrainische Führung schaltet sich in die bereits seit Tagen andauernde Notlage der Hauptstadt Kiew ein. Zugleich kritisierte Präsident Wolodymyr Selenskyj das bisherige Krisenmanagement der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Vitali Klitschko. 

Für den gesamten Energiesektor der Ukraine werde der Notstand ausgerufen, teilte Selenskyj nach einer Krisensitzung mit. Es werde ein Koordinationsstab eingerichtet, der sich besonders um die Nöte der Dreimillionenstadt kümmern solle. Die gesamte Regierung solle zusätzliches Gerät und Hilfe organisieren.

Die Versorgungsnetze von Kiew waren bei einem russischen Luftangriff am vergangenen Freitag außer Gefecht gesetzt worden, was für Hunderttausende Menschen den Ausfall von Heizung, Strom und Wasser bedeutete. Die Hauptstadt befinde sich in einer humanitären Krise, schrieb der Journalist Oleksyj Sorokin vom „Kyiv Independent“. Auf der Plattform X schrieb er weiter: „Es gibt Orte in Kiew, die derzeit unbewohnbar sind.“
14.01.2026 – 20:26 Uhr Alisa Swoboda

Notstandsmaßnahmen gegen verzweifelte Lage in Kiew

Kein Strom, keine Heizung, aber strenger Frost – die ukrainische Führung reagiert mit Notstandsmaßnahmen auf die schwierige Lage in der Hauptstadt Kiew. Für den gesamten Energiesektor der Ukraine werde der Notstand ausgerufen, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einer Krisensitzung mit. Es werde ein Koordinationszentrum eingerichtet, das sich besonders um die Nöte der Dreimillionenstadt kümmern solle. Die gesamte Regierung solle zusätzliches Gerät und Hilfe organisieren.
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj dpa
Die Versorgungsnetze von Kiew waren bei einem schweren russischen Luftangriff am vergangenen Freitag (9.1.) außer Gefecht gesetzt worden. Anfangs habe es in 6.000 Wohnblocks, der Hälfte des Bestands, keine Heizung gegeben, sagte Bürgermeister Vitali Klitschko bei einer Sitzung mit seiner Stadtverwaltung. Aktuell seien noch 400 Häuser unbeheizt, und man hoffe, sie bis Mittwochabend wieder ans Fernwärmenetz zu bekommen. Bei 12 Grad Frost tagsüber und 18 Grad Frost in der Nacht kühlen ungeheizte Häuser rasch aus.

Für die meisten Bürger gebe es immer nur drei Stunden Strom und dann zehn oder mehr Stunden wieder nicht, berichtete Klitschko. Die Stadt sei in der schwierigsten Lage seit Kriegsbeginn. Kiew leide unter einer humanitären Krise und erreiche einen kritischen Punkt, schrieb der Journalist Oleksyj Sorokin vom „Kyiv Independent“ im Netzwerk x:
Es gibt Orte in Kiew, die derzeit unbewohnbar sind.
14.01.2026 – 18:01 Uhr Alisa Swoboda

Merz hofft langfristig auf Ausgleich mit Russland

Kanzler Friedrich Merz hofft, dass es langfristig wieder zu einem Ausgleich mit Russland kommen kann. „Russland ist ein europäisches Land“, sagt der CDU-Vorsitzende bei der IHK Halle-Dessau. „Wenn es uns dann gelingt, in der längeren Perspektive mit Russland wieder einen Ausgleich zu finden, wenn Frieden herrscht, wenn Freiheit gewährleistet ist, wenn uns das alles gelingt, ... dann hat diese Europäische Union, dann haben wir auch in der Bundesrepublik Deutschland noch eine weitere Bewährungsprobe bestanden“, fügt er hinzu. Merz hat Russland mehrfach aufgefordert, den Krieg in der Ukraine zu beenden.
14.01.2026 – 11:58 Uhr Anna Kipnis

Neuer EU-Kredit für Ukraine soll vor allem Militär stärken

Das neue riesige EU-Darlehen für die Ukraine soll nach dem Willen der Europäischen Kommission zu einem großen Teil den gegen Russland kämpfenden Streitkräften zugutekommen. Wie ein von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierter Vorschlag vorsieht, soll das ukrainische Militär mit 60 Milliarden Euro unterstützt werden. 

Die verbleibenden 30 Milliarden Euro des insgesamt 90 Milliarden Euro umfassenden Kredits sollen dem Vorschlag der Brüsseler Behörde zufolge der Ukraine als Haushaltsunterstützung bereitgestellt werden. 

14.01.2026 – 11:36 Uhr Jana Brüntjen

Ukraine hat vierten Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn

In der von Russland angegriffenen Ukraine ist mit Mychajlo Fedorow der vierte Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn im Amt. Für die Ernennung des ehemaligen Digitalisierungsministers stimmte eine deutliche Mehrheit von 277 Abgeordneten. Die Kandidatur war gemäß der Verfassung von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereicht worden.

Es war bereits der zweite Versuch, Fedorow einzusetzen. Am Vortag hatten sich im Parlament nicht genügend Abgeordnete gefunden, um eine Abstimmung über seine Kandidatur anzusetzen.
dpa
14.01.2026 – 05:43 Uhr Anna Kipnis

Russland greift Strom- und Wärmeversorgung in Krywyj Rih an

Russische Drohnen treffen die Infrastruktur in der zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih. Dadurch kommt es zu Notabschaltungen bei der Stromversorgung für mehr als 45.000 Kunden, teilt der Leiter der Militärverwaltung, Olexander Wilkul, mit. Auch die Wärmeversorgung sei gestört. Er ruft die Bewohner auf, Wasser abzufüllen und Geräte aufzuladen. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
14.01.2026 – 05:43 Uhr Anna Kipnis

Brand nach Drohnenangriff auf russische Stadt Rostow

Ein ukrainischer Drohnenangriff löst in der südrussischen Hafenstadt Rostow am Don einen Brand in einem Industriebetrieb aus und beschädigt Wohnhäuser. Die Luftabwehr versuche, den Angriff abzuwehren, sagt Bürgermeister Alexander Skrjabin. Herabfallende Trümmer hätten den Brand und die Schäden verursacht.
14.01.2026 – 00:27 Uhr Sarah Sendner

Großbritannien fordert stärkere NATO-Präsenz in der Arktis

Die britische Außenministerin Yvette Cooper will bei einem Besuch in Finnland und Norwegen am Mittwoch auf eine stärkere Rolle der NATO in der Arktis dringen. Das Militärbündnis müsse seine Arbeit dort intensivieren, um die regionalen Interessen gegen Russland zu schützen, teilte das britische Außenministerium mit. Russland sei die größte Bedrohung für die Sicherheit in der Arktis. Die Sicherheit der Arktis sei entscheidend für den Schutz Großbritanniens und der NATO, sagte Cooper einer Erklärung zufolge. Sie forderte das Bündnis auf, die Anstrengungen zur Verteidigung gegen feindliche Staaten zu verstärken, die sich im Hohen Norden einmischen wollten.


13.01.2026 – 20:47 Uhr Patricia Hoffhaus

Selenskyj räumt schwere Lage in der Ukraine ein

Nach fast vier Jahren Krieg spitzt sich die Lage in der Ukraine nach Darstellung von Präsident Wolodymyr Selenskyj immer weiter zu – sowohl an der Front als auch im Hinterland. Erneut sei die Ukraine von Russland beschossen worden. „Allein an ballistischen Raketen waren es 18 Stück“, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Hinzu kämen Kampfdrohnen und Marschflugkörper. 

Die Elektriker seien seit Wochen im Einsatz, um das Stromnetz einigermaßen am Laufen zu halten, sagte Selenskyj. „Das Wetter stellt zusätzliche Herausforderungen – außerordentliche Herausforderungen“, fügte er mit Blick auf die zweistelligen Minustemperaturen hinzu. 
Überall ist es jetzt schwer – an der Front am schwersten.
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj
13.01.2026 – 20:45 Uhr Patricia Hoffhaus

Scholz: Putin hat Ukraine-Krieg zwei Jahre lang fest geplant

Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz geht davon aus, dass sich Kremlherrscher Wladimir Putin schon deutlich vor 2022 zum Angriffskrieg gegen die Ukraine entschlossen hat. „Ich bin heute fest davon überzeugt, dass Putin seinen Angriff zwei Jahre vorher fest geplant hatte und dass ihn weniges davon hat abbringen können“, sagte der SPD-Politiker in Berlin bei der Vorstellung des Buchs „Das Versagen“, einer kritischen Betrachtung der deutschen Russlandpolitik.
13.01.2026 – 17:24 Uhr Patricia Hoffhaus

Kasachstan bestätigt Drohnenangriff auf zwei Tanker im Schwarzen Meer

Das kasachische Energieministerium bestätigt einen Drohnenangriff auf zwei Tanker im Schwarzen Meer in der Nähe des Terminals des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC). Die Schiffe hätten kasachisches Öl transportieren sollen. Laut Ministerium wurden die kasachischen Exporte nicht beschädigt, da zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Verladung stattfand.
13.01.2026 – 15:48 Uhr Patricia Hoffhaus

Regierungsumbildung in der Ukraine scheitert

Mitten im Krieg mit Russland ist das ukrainische Parlament an der Ernennung eines neuen Verteidigungsministers gescheitert. In der Obersten Rada fanden sich nicht genug Unterstützer für eine Abstimmung über die Kandidatur Mychajlo Fedorows. Der 34-Jährige hatte zuvor das 2019 geschaffene Digitalisierungsministerium geleitet. Fedorow wäre der vierte Verteidigungsminister seit dem russischen Einmarsch vom Februar 2022 gewesen. Seine Kandidatur war gemäß Verfassung von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereicht worden. Erwartet wird ein neuer Versuch am Mittwoch.

Ebenso scheiterte vor dem Hintergrund von massiven Ausfällen bei Strom und Heizung die Ernennung von Ex-Verteidigungsminister Denys Schmyhal zum neuen Energieminister. Schmyhal fehlten 16 Stimmen für seine Bestätigung. Entlassen wurde zudem der Chef des Geheimdienstes SBU Wassyl Maljuk. 

HB
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt