Ukraine-Krieg: Warum ist Bachmut für die Russen und die Ukrainer so wichtig?
Die Lage in Bachmut wird für die ukranischen Einheiten immer schwieriger.
Foto: DPASeit sieben Monaten tobt die Schlacht um Bachmut: Die Stadt im Gebiet Donezk zählt zu den umkämpftesten in Russlands Krieg gegen die Ukraine. Immer wieder war von „Einkesselung“ oder „Rückzug“ die Rede. Und doch ging es weiter.
Nun scheint Bewegung in die Frontlage zu kommen: Russischen Militärbloggern zufolge hat die in Bachmut kämpfende Söldnertruppe Wagner inzwischen Teile im Osten, Süden und Norden der Stadt eingenommen. Berichten, wonach sich Kiew nun zurückziehen könnte, wurden am Montag jedoch dementiert.
Die ukrainische Armee will ihre Stellungen sogar noch einmal verstärken. Armeechef Walerij Saluschnyj und der Kommandeur der ukrainischen Bodentruppen, Oleksandr Syrskyj, hätten sich bei einem Treffen mit Präsident Wolodimir Selenski für eine „Fortsetzung des Verteidigungseinsatzes“ und eine „Stärkung unserer Stellung in Bachmut“ ausgesprochen.
Dabei wird die Lage in Bachmut für die ukrainischen Einheiten immer schwieriger. Für Aufsehen sorgte am Montag in diesem Zusammenhang ein ungewöhnlich kritisches Stück im „Kiev Independent“: Darin beschreiben ukrainische Soldaten die desaströse Lage an der Front.