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US-Wahl 2024„Die USA haben sich in eine Grauzone zur Autokratie begeben“

Der US-Wirtschaftshistoriker Jonathan Levy erklärt, wie Trump die USA in ein autoritäres System verwandeln könnte – und warum der amerikanische Kapitalismus daran nicht scheitern würde.Astrid Dörner, Jens Münchrath 11.11.2024 - 18:31 Uhr Artikel anhören
Der künftige US-Präsident Donald Trump hat einen radikalen Umbau des Staatsapparates angekündigt. Foto: Evan Vucci/AP/dpa

New York, Washington. Donald Trump wird der nächste Präsident der USA. Und der Rest der Welt fragt sich: Was bedeutet das für uns? Doch auch die Amerikaner selbst äußern vielfach die Befürchtung, dass ihre Demokratie bedroht sei.

Jonathan Levy, Professor an der University of Chicago und Autor des Buches „Ages of American Capitalism“, teilt diese Bedenken, wenn auch sehr differenziert. Er bezeichnet sich gern als „Historiker für Wirtschaft, die Vereinigten Staaten und den Kapitalismus“, gibt Kurse zur „globalen Geschichte des Geldes“ und zur „Entstehung des Kapitalismus“.

Im Gespräch mit dem Handelsblatt vertritt er unter anderem eine wenig verbreitete Ansicht zur Frage, ob Amerikas Kapitalismus auch ohne Demokratie funktionieren könnte. Und wie viel Freiheit er braucht.

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