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Donald Trump schickt sich an, erneut ins Weiße Haus einzuziehen. Foto: Getty Images

US-WahlenSind wir bereit für Trump 2.0?

Der republikanische Wahlsieg 2016 hatte Berlin und Brüssel kalt erwischt. Jetzt will man besser vorbereitet sein. Doch vor allem auf einem Politikfeld drohen Europa erhebliche Risiken. 18.07.2024 - 23:23 Uhr aktualisiert
  • Donald Trump festigt seine Position als klarer Favorit für die kommende Präsidentschaftswahl. Diese Auswirkungen könnte eine zweite Amtszeit auf die USA und die Welt haben.
  • Auch in Europas Hauptstädten hält man eine zweite Trump-Präsidentschaft für wahrscheinlich. So bereiten sich die Regierungen auf den Republikaner vor.
  • Knapp eine Woche nach dem Attentat steckt Donald Trump wieder mitten im Wahlkampf. Lesen Sie hier, wie die US-Republikaner ihn auf ihrem Parteitag in Milwaukee zum Heilsbringer erheben.

Die Szene erinnert an ein Schlachtengemälde. Donald Trump, der Unbezwingbare, ragt aus einem Menschenpulk hervor, mit erhobener Faust und Blut im Gesicht. Aus dem Spalter, dem Scharfmacher, dem verurteilten Straftäter, so wirkt es, ist mit dem gescheiterten Attentat vom 13. Juli eine Ikone geworden.

Trumps Anhänger sehen ihn als Heilsbringer, von göttlichen Kräften beschützt. In einer Ipsos-Umfrage nach dem Attentat stimmten 65 Prozent der befragten Republikaner der Aussage zu, Trump sei „von der göttlichen Vorsehung oder dem Willen Gottes begünstigt“.

Nach den Schüssen auf ihn reckt Donald Trump die Faust in die Höhe. Foto: AP

Spätestens seit dieser Woche ist klar: Trump ist der klare Favorit für die Präsidentschaftswahl im November. Mit seiner wahrscheinlichen Rückkehr ins Weiße Haus steht er davor, Amerika so stark zu beeinflussen wie zuletzt Ronald Reagan, vielleicht noch stärker.

Die Reagan-Revolution mit ihrer Agenda der militärischen Stärke und wirtschaftlichen Freiheit wird abgelöst von der Trump-Transformation, geprägt durch wirtschaftspolitischen Protektionismus und eine America-first-Außenpolitik.

Trump liegt in allen sieben wahlentscheidenden Swing States vorn, und den Demokraten fehlt jedes Konzept, wie sie daran etwas ändern könnten – sei es mit dem greisen und nun auch noch coronakranken Joe Biden oder doch noch mit einem Ersatzkandidaten oder einer Kandidatin in letzter Minute.

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