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US-Wahlkampf 2024Das unglaubliche Comeback des Donald Trump

Vor Gericht wird er schwerer Verbrechen beschuldigt. Und doch könnte Donald Trump in einem Jahr wieder als Präsident im Weißen Haus sitzen. Wie konnte es so weit kommen?Annett Meiritz, Felix Holtermann, Katharina Kort und Astrid Dörner 26.01.2024 - 04:03 Uhr aktualisiert
Donald Trump könnte erneut ins Weiße Haus einziehen. Wie konnte es so weit kommen? Foto: L' Express, Mona Eing & Michael Meissner
  • Noch vor vier Jahren schien es undenkbar, nun ist es Realität: Donald Trumps Präsidentschaftskandidatur ist so gut wie besiegelt. Seine Chancen, erneut ins Weiße Haus einzuziehen, stehen gut – und er hat schon einen Masterplan für eine zweite Amtszeit.
  • Donald Trump profitiert dabei nicht nur von Schwächen des amtierenden Präsidenten Joe Biden in der öffentlichen Wahrnehmung: Trump hat längst die Maßstäbe in der politischen Kultur der USA zu seinen Gunsten verschoben.
  • Dabei verkennen viele US-Bürger, dass die Wirtschaft unter Biden so gut dasteht, wie lange nicht mehr: Die Rezession ist abgewendet, die Arbeitslosigkeit liegt deutlich unter vier Prozent, Bidens Förderprogramme für die Industrie sind ein Erfolg.
  • Die Welt ist auf eine zweite Amtszeit Donald Trumps nicht vorbereitet, meint US-Politologe Ian Bremmer. Lesen Sie im großen Handelsblatt-Interview, welche geopolitischen Gefahren eine zweite Trump-Amtszeit birgt und warum sich das Leben in Deutschland schon bald wie in Südkorea anfühlen könnte.

Selbst auf einem schmuddeligen Provinzparkplatz sieht Donald Trump in diesen Tagen aus wie ein Gewinner. Vor der High School von Londonderry, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat New Hampshire, steigt er aus seiner Limousine, die Arme in die Luft gestreckt. Vor der zum Wahllokal umfunktionierten Schule wird er von „We love Trump!“-Sprechchören empfangen. Und von der Rechtsaußenabgeordneten Marjorie Taylor Greene, die als Trumps mögliche Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin gehandelt wird.

„Das ist Action, das ist echte Action!“, ruft Trump und gibt Greene einen Begrüßungskuss auf die Wange. Trump, der sonst Menschenmassen eher auf Abstand hält, taucht ein in die Menge, schüttelt Hände, kritzelt Autogramme auf Daunenjacken, Unterarme und Mützen.

Wenige Stunden später werden die US-Medien Trumps Sieg bei den Vorwahlen von New Hampshire ausrufen – wie schon acht Tage zuvor im Bundesstaat Iowa. Seine dritte Präsidentschaftskandidatur für die Republikaner ist damit so gut wie besiegelt.

Als ihn ein Reporter fragt, wie er sich auf die noch ausstehenden Vorwahlen vorbereitet, winkt Trump ab: „Ich konzentriere mich ganz auf Biden. Er ist der schlimmste Präsident in der Geschichte der USA und zerstört unser Land. Das ist es, was jetzt zählt. Ich werde einen großartigen Sieg gegen ihn einfahren.“

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