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WelthandelEU belegt Rohstoff aus China mit Zöllen

Die EU-Kommission hat Anti-Dumping-Zölle auf die Einfuhr von einem für die europäische Industrie strategisch wichtigen Rohstoff verhängt. Ziel sei die industrielle Unabhängigkeit der EU. 16.01.2026 - 13:26 Uhr Artikel anhören
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Die Maßnahmen sollen die Abhängigkeit der EU von China verringern. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Brüssel. Die Europäische Kommission hat Anti-Dumping-Zölle auf die Einfuhr von sogenanntem Schmelzkorund aus China verhängt. Die Maßnahme ziele darauf ab, die industrielle Unabhängigkeit der EU zu stärken, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. Die Zölle für den wichtigen Rohstoff liegen demnach zwischen 88,7 und 110,6 Prozent.

Zudem wurde eine zollfreie Quote für eine begrenzte Menge chinesischer Importe eingeführt. Schmelzkorund oder geschmolzene Tonerde wird für die Herstellung von Stahl, Glas und Keramik benötigt und findet zudem breite Anwendung in der Rüstungsindustrie.

„Die Maßnahmen werden das schädliche Dumping von Schmelzkorund auf dem EU-Markt bekämpfen und gleichzeitig die Entstehung systemischer Risiken für das industrielle Ökosystem verhindern“, erklärte die Kommission.

Die Maßnahmen gewährleisteten zudem die Versorgungssicherheit für die nachgelagerten Nutzer und verringerten die Abhängigkeit der EU von China bei diesem für die europäische Industrie strategisch wichtigen Rohstoff.

rtr
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