Konjunktur: Wachstumspotenzial der Weltwirtschaft wird immer schwächer
Nach Ansicht des IWF brauche es Reformen, um die Produktivität zu erhöhen. Foto: Reuters
Washington. Die Weltwirtschaft wird laut IWF mittelfristig deutlich langsamer wachsen als in der Vergangenheit. Bis 2030 seien Zuwächse von 2,8 Prozent möglich, teilte der Internationale Währungsfonds (IWF) am Mittwoch in Washington mit. Der langjährige Durchschnitt liege dagegen bei 3,8 Prozent pro Jahr.
Es brauche spürbare Reformen, um die Produktivität zu erhöhen. Maue Aussichten könnten dazu führen, dass Investitionen ausbleiben – und das Wachstum noch weiter zurückgehe. Vor einem Jahr war der IWF noch von einem mittelfristigen Zuwachs um rund drei Prozent pro Jahr ausgegangen. In allen Regionen der Welt schwäche sich der Trend aber ab.